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Für Salzburgs Ausnahme-Ringer Markus Ragginger startet am Sonntag die Weltmeisterschaft in Astana (Kas). Für den 27-Jährigen ist die zweite Teilnahme beim Weltturnier in der allgemeinen Klasse speziell. Die „Krone“ weiß, warum.
Markus Ragginger startet am Sonntag in die Weltmeisterschaft der Ringer in der allgemeinen Klasse. Der 27-jährige Salzburger steht in Astana bereits zum zweiten Mal auf einer WM-Matte auf diesem Niveau. Und dieses Mal werden die Kämpfe noch spezieller. Seit Mai ist das Aushängeschild des AC Wals nämlich Familienvater.
Das gibt einem noch einmal einen zusätzlichen Schub an Energie.
Markus RAGGINGER, Salzburger Ringer
„Das motiviert mich natürlich sehr. Ich habe sowohl von meinen Eltern als auch von meiner Partnerin und dem Buben ein Video zugeschickt bekommen. Das gibt einem noch einmal einen zusätzlichen Schub an Energie“, erzählte Ragginger. Ob er die WM auch dazu nutzt, durchzuschlafen? „Um ehrlich zu sein, bin ich da daheim echt gesegnet. Meine Freundin macht einen unglaublichen Job, damit ich schlafen kann und fit bin. Natürlich telefonieren wir jetzt aber etwas öfter“, meinte er.
Dabei liefen die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft in der kasachischen Hauptstadt alles andere als rund. Eine langwierige Schulterverletzung bremste ihn immer wieder aus. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich keine Schmerzen mehr habe“, meinte das Ringer-Ass.
Bei WM schon Olympia im Hinterkopf
Dennoch möchte der Salzburger bei der WM gut abschneiden. „Ich gehe ohne Druck und mit freiem Kopf in den Auftaktkampf gegen einen Japaner. Dann werden wir sehen, wo ich stehe“, sagt er und richtet den Fokus auf den kommenden Februar. Dann stehen bereits die ersten Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles an. „Das ist unheimlich wichtig für mich!“