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Roth und Werner verbindet «eine der schönsten Rivalitäten»
 Roth und Werner verbindet «eine der schönsten Rivalitäten»
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Die Ski-Freestyler müssen sich noch etwas gedulden bis zum Start der neuen Weltcup-Saison. Die Vorfreude ist gross.

Im kanadischen Lac-Beauport fällt am zweiten Januar-Wochenende der Startschuss zur neuen Weltcup-Saison der Aerials-Spezialisten. In der Ski-Freestyle-Disziplin hat die Schweiz in den letzten Jahren grosse Erfolge verbuchen können.

In Livigno holte Noé Roth Olympia-Silber im Einzel, gemeinsam mit Pirmin Werner und Lina Kozomara sicherte er sich auch Silber im Mixed-Wettkampf. Olympia-Medaille hängt im Wohnzimmer «Ein Traum ist in Erfüllung gegangen», sagt Roth rückblickend. Mit dem Gewinn seiner ersten Olympia-Medaille beim dritten Anlauf hat der 25-jährige Baarer sein Palmarès veredelt. Der Weltmeister von 2023 und 2025 und zweifache Gewinner des Gesamtweltcups sagt lachend: «Sie hängt im Wohnzimmer neben der WM-Medaille.

» Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief optimal.

«Wir hatten ein Super-Camp in Australien und dann auch in China», sagt Roth, der den Sommer-GP gewann. Die WM 2027 im Montafon sei sicherlich ein grosses Ziel.

«Und ich würde gerne den Weltcup noch einmal gewinnen. » Tiefstapeln mache keinen Sinn.

«Ich weiss, dass ich das kann. » Roth und Werner gehen sogar zusammen in die Ferien Roth kann auf seinen kongenialen Partner Pirmin Werner zählen. Es verbinde sie eine «Super-Freundschaft».

«Wir gehen auch mal zusammen in die Ferien. So waren wir zuletzt in Frankreich surfen», erklärt Werner. Der 26-jährige Schaffhauser schwärmt: «Ich glaube, das ist eine der schönsten Rivalitäten. Natürlich sind wir im Wettkampf Konkurrenten, aber auf andere Weise.

Wenn ich stürze oder schlecht bin, wünsche ich Noé den Sieg. » «Wir ziehen uns manchmal gegenseitig auf. Es ist eine gesunde Rivalität», sagt Roth. Dabei peilen sie die ähnlich hoch gesteckten Ziele an.

«An der WM das Beste abrufen und auf dem Podest stehen in der Weltcup-Gesamtwertung», formuliert Werner diese. Und: Er möchte gerne einmal die grosse Kugel nach Hause nehmen und «Noé den WM-Titel wegnehmen», sagt der 26-jährige Schaffhauser mit einem breiten Lachen. An der Heim-WM 2025 in St. Moritz holte er im Einzel wie auch im Team Bronze. In der Saison 2023/24 belegte er im Gesamt-Weltcup den 2.

Platz. Gold fehlt ihm also noch. Ob er dieses wie Roth im Wohnzimmer aufhängen würde?

«Ich weiss gar nicht, wo sie ist, ich glaube im Büro», sagt Werner über den Standort seiner Olympia-Silbermedaille.

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