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Judoka Kevin Abeltshauser vom TSV Abensberg kämpfte mit dem Mixed-Team des Deutschen-Judobunds (DJB) bei den Europameisterschaften in Belgrad vergeblich um einen Platz auf dem Siegertreppchen. Team Deutschland musste sich nach einer Niederlage im Kampf um Platz drei gegen Frankreich mit Rang fünf begnügen.
Abeltshauser steuerte mit einem Sieg in der dritten Runde seinen Anteil zum Einzug in den Bronzekampf bei. Nach einem Freilos ging es in Runde zwei zunächst gegen die Türkei zur Sache. Lilli Luise Wojta (+70 kg) hatte für Deutschland gepunktet. Nach Niederlagen von Dena Pohl (-70 kg), Dominic Ressel (-90 kg), Charlotte von Leupoldt (-57 kg) und Losseni Kone (+90 kg) war das Kräftemessen mit 1:4 verloren. Abeltshauser (-73 kg) konnte seine Kräfte für den Trostrundenkampf gegen Österreich schonen. Zunächst musste Ressel eine Niederlage hinnehmen. In der Folge punkten Wojta, Erik Abramov (+90 kg) und von Leupoldt zum 3:1 für Team Deutschland. Den vierten Zähler steuerte Abeltshauser in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm bei. Der 24-Jährige setzte sich mit einer Ippon-Wertung gegen Firas Ben Saad durch. Im Bronzefight musste sich Deutschland dem Team Frankreich mit 1:3 beugen.
In Abeltshausers Gewichtsklasse kam Alexander Gabler zum Einsatz und verlor, wie auch Teamkollegin Wojtta. Abramov und Pohl punkteten für Deutschland. Nach der Niederlage von Ressel ging die Bronzemedaille an Frankreich. Deutschland wurde Fünfte. Die Türkei holte ebenfalls Bronze. Silber ging an Georgien, Gold an die Föderation Russland.
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