Zurück
Manchester City ist in einem Jahrhundertprozess für schuldig befunden worden. Aufgrund der spektakulären Finanzvergehen steht die Zukunft von zahlreichen Superstars auf dem Spiel – unter anderem Erling Haaland. Ein Meeting soll nun Aufschluss geben.
In 114 von 115 Anklagepunkten wurde Manchester City von einer unabhängigen Kommission der Premier League wegen Finanzvergehen schuldig gesprochen. Dem englischen Topklub drohen daher drakonische Strafen, die vor allem dafür sorgen, dass die Zukunft von zahlreichen Superstars infrage gestellt wird.
Dazu gehört vor allen Dingen Erling Haaland. ManCity hat nun offenbar beschlossen, sich mit dem Spielerumfeld zusammenzusetzen, um über die gemeinsame Zukunft zu beraten. Im November ist ein solches Meeting angesetzt, berichtet indykaila News.
Haaland verfügt bei ManCity über einen extrem langfristig ausgelegten Vertrag bis 2034. Mit 13 Toren in elf Pflichtspielen ist der Angreifer auch in dieser Saison die offensive Lebensversicherung. Der FC Bayern war schon als potenzieller Abnehmer gehandelt worden, Haaland soll es aber eher nach Spanien ziehen. Dort kommen lediglich Real Madrid und der FC Barcelona infrage.
Die Entscheidungsträger im himmelblauen Bezirk Manchesters wollen frühzeitig abklären, ob sich Haaland vorstellen kann, trotz der möglicherweise verhängten Sanktionen gegen seinen aktuellen Verein zu bleiben. Das kann aber noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Da ManCity Einspruch gegen das Urteil eingelegt hat, ist das Verfahren noch nicht rechtskräftig beendet. Der englische Ausnahmeklub bezeichnete das Urteil unter anderem als "Verschwörungstheorie der Premier League" und betonte, entlastende Beweise zu besitzen.
Das Berufungsverfahren wird nun von einem neuen, dreiköpfigen Gremium verhandelt. Es wird damit gerechnet, dass sich der Prozess und die endgültige Strafenfestlegung bis Anfang 2027 hinziehen können.