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Die Moarschaft "Hau Danem" hat die 16. Dorfmeisterschaft der Stockschützen in Hohenlinden gewonnen. Im Finale trennten Sieger und Zweiten nur die bessere Stocknote bei identischem Punktestand.
Hohenlinden – Ihren Vorjahrestriumph wiederholte die Moarschaft „Hau Danem“ bei der 16. Auflage der Dorfmeisterschaft der Stockschützenabteilung des SV Hohenlinden. In einem spannenden Finale der besten fünf Vorrundenteams setzte sich die bereits im Vorfeld favorisierte Mannschaft mit Stephan Kraus, Manfred Gröppmair, Nadine Nagler und Karl Nagler nur dank der besseren Stocknote bei jeweils 6:2 Punkten gegen das Team „Lentner“ (Manfred Miesauer, Matthias Kümmel, Johannes Brandl, Denes Gabor Jacint) durch.
Team „Namaste“ (Thomas Reiser, Simon Gafus, Ornella Gafus, Walter Gafus) lag nur zwei Punkte hinter den beiden Moarschaften auf dem Siegertreppchen. An diesem scheiterte die Vorstandschaft des SV Hohenlinden knapp, sonst wäre Theo Falterer zweimal auf dem Siegerbild zu sehen gewesen: als pokalüberreichender Bürgermeister und siegreicher Teilnehmer.
Wie knapp das Rennen um den Dorfmeistertitel sein kann, bewies die Vorrunde. Der spätere Sieger „Hau Danem“ qualifizierte sich äußerst knapp, wiederum nur aufgrund der besseren Stocknote (vergleichbar mit dem Torverhältnis im Fußball), als einer der beiden besten Vorrundenzweiten für das Finale. In einer weiteren Gruppe musste selbst Wettbewerbsleiter Oliver Kohlmann auf die Wertungssoftware vertrauen, nachdem die beiden Mannschaften „Stiefelclub“ und „Fliaga“ jeweils 4:4 Punkte und die gleiche Stocknote 25:22 erreichten. Bei diesem Gleichstand entschied der direkte Vergleich zugunsten des „Stiefelclubs“, der trotzdem, extrem knapp, den Sprung in die Endausscheidung verpasste.
Ansonsten sorgten der langjährige Abteilungsleiter Kohlmann und seine Mitstreiter wieder bestens für die etwa 65 Mitspieler und natürlich auch die Zuschauer bei der Organisation und Bewirtung an den drei Vorrundenspieltagen sowie beim großen Finale. Für jeden Teilnehmer spendierten die Hohenlindener Stockschützen Medaillen sowie die Pokale. Mit den Startgeldern finanzierte die SVH-Abteilung zudem Fleisch- und weitere Preise für jeden einzelnen Mitspieler. Selbst der notorisch erfolglose „Erotik-Stammtisch“ durfte mit einem kleinen Trostpflaster nach Hause gehen.