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Triumph in der Oberpfalz: Grischa Ludwig reitet zum Futurity-Sieg
Grischa Ludwig zog trotz eines Sieges nach der Futurity ein durchwachsenes Fazit. (Foto: Westernsport.Photo)

In der Oberpfalz trafen sich zuletzt die vielversprechendsten Nachwuchspferde des europäischen Reining-Sports. Für LQH-Cheftrainer Grischa Ludwig und sein Team zahlte sich das harte Ringen um jeden Wertungspunkt aus: Sie kehrten mit Titeln, Medaillen und Top-Platzierungen im Gepäck vom prestigeträchtigen Turnier heim.

Grischa Ludwig triumphiert

Für NRHA Million Dollar Rider Grischa Ludwig ging der Plan in der Wertung der Dreijährigen voll auf. Der Bitzer Profi zog mit beiden Youngstern GSR Sugar Daddy und Gunnabombastic jeweils mit 217,5 Punkten direkt in die hochkarätig besetzten Finals der Levels 3 und 4 ein. Für GSR Sugar Daddy bedeuteten 217 Punkte dann den dritten Platz im Level 3 und Rang zehn im Level 4. Mit Gunnabombastic brachten 220,5 Punkte den Sieg im Level 3 Open sowie Platz sechs im Level 4. „Ich war sehr zufrieden mit den Pferden. Sie waren sehr zuverlässig und haben ihr Können zweimal sehr gut abgeliefert, da kann man nichts sagen“, so der stolze Reining-Profi.

Auch die LQH-Trainerin Julia Wagner überzeugte im Sattel von Walla In Red, erreichte das Open Finale des Levels 2 und sicherte sich dort am Ende den 17. Platz in einem starken internationalen Feld.

Top Fünf erreicht

Bei den vierjährigen Pferden ritt Ludwig mit Hot Chic Vintage im Finale zu 219,5 Punkten, was Rang vier in Level 3 und den zwölften Platz in Level 4 bedeutete. Dennoch blieb ein kleiner Wermutstropfen: „Meiner Meinung nach hatten wir einen Bombenritt und es war einer der besten, die wir je hatten. Komischerweise war es von unseren drei Turnierstarts bisher die niedrigste Punktbewertung. Da ging die Meinung von mir und den Richtern auseinander“, schilderte Ludwig ehrlich. Mit OT Sparkingvalentine blieb er aufgrund eines Fehlers im Finale Open Level 3 ohne Platzierung.

Grund zum Jubeln gab es auch dank des Coachings zweier Amateurreiterinnen aus Israel, die Grischa Ludwig während der Breeders Futurity betreute. Noga Knaani lieferte mit Voodoo Gotta Whiz unter anderem den Reserve Champion Titel in der Wertung Youth Futurity. Ihre Schwester Shavit Knaani machte den Familienerfolg perfekt und ritt mit GH Magnum Donna DONNA ebenfalls in die Top Ten der Youth Futurity.

Über einen großartigen Erfolg durfte sich auch LQH-Managerin Sylvia Maile im Sattel von Voodoo Honey freuen. Das eingespielte Duo steigerte sich im Finale im Vergleich zum Vorlaufscore um satte drei Zähler auf starke 211 Punkte. Das bedeutete Platz acht im Non Pro Level 2 Finale und Rang zehn im Level 3. „Die Breeders Futurity war für mich zwar etwas durchwachsen, aber sie hat dennoch sehr viel Spaß gemacht. Natürlich war es auch eine sehr anstrengende Woche“, resümierte Grischa Ludwig.

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