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Acosta zu Bagnaia-Crash: «Die MotoGP hatte lange nicht mehr so einen Sturz»
KTM-Werksfahrer Pedro Acosta (6.) Foto: Gold and Goose KTM-Werksfahrer Pedro Acosta (6.) © Gold and Goose

Pedro Acosta reiste als einer von vier verbliebenen Titelanwärtern nach Lusail, doch der Freitag verlief zäh. Der KTM-Werksfahrer musste nach Platz 14 im Q1 antreten, wo er sich als Zweiter für doch noch für das wichtige Q2 qualifizierte. Dort bremste ihn erneut ein technisches Problem, am Ende reichte es für Startplatz 8. «Q1 lief nicht übertrieben gut, war aber keine Katastrophe. Im Q2 lief es gut bis zu einem technischen Problem», bilanzierte Acosta.

Glück im Unglück beim Aldeguer-Bagnaia-Crash

Der erste Start gelang dem 22-Jährigen nach Maß, in Runde 2 setzte er Francesco Bagnaia (Ducati) im Kampf um Rang 5 bereits unter Druck. In der Zielkurve schoss dann Fermin Aldeguer (Gresini-Ducati) innen an Acosta vorbei und räumte Bagnaia ab. Acosta blieb verschont, das Sprintrennen wurde abgebrochen. «Es ist lange her, dass man in der MotoGP so einen Sturz gesehen hat. Ich hoffe, dass es Pecco gut geht», sendete Acosta dem Italiener Genesungswünsche und nahm Aldeguer unter Schutz: «Die Aktion kam sehr früh und aggressiv. Ich verstehe aber seine Lage. Fermin kommt von einer Verletzung zurück. Man muss sich an die Aero und das Bike wieder gewöhnen. Da kann jeder einen Fehler machen.»

Willkommen zum Rennwochenende in Katar
Willkommen zum Rennwochenende in Katar Foto: Gold and Goose
Paddock
Paddock Foto: Gold and Goose Photography
Streckenposten
Streckenposten Foto: Gold and Goose Photography
Marc Márquez & Jorge Martin
Marc Márquez & Jorge Martin Foto: Gold and Goose Photography
Pol Espargaró
Pol Espargaró Foto: Gold and Goose Photography
Johann Zarco
Johann Zarco Foto: Gold and Goose Photography
Francesco Bagnaia
Francesco Bagnaia Foto: Gold and Goose Photography
Raúl Fernández
Raúl Fernández Foto: Gold and Goose Photography
Cal Crutchlow
Cal Crutchlow Foto: Gold and Goose Photography
Enea Bastianini
Enea Bastianini Foto: Gold and Goose Photography
Fermin Aldeguer
Fermin Aldeguer Foto: Gold and Goose Photography
Lorenzo Savadori
Lorenzo Savadori Foto: Gold and Goose Photography
Jorge Martin
Jorge Martin Foto: Gold and Goose Photography
Luca Marini
Luca Marini Foto: Gold and Goose Photography
Iker Lecuona
Iker Lecuona Foto: Gold and Goose Photography
Der Start des Rennens
Der Start des Rennens Foto: Gold and Goose Photography
Franco Morbidelli
Franco Morbidelli Foto: Gold and Goose Photography
Raúl Fernández
Raúl Fernández Foto: Gold and Goose Photography
Pedro Acosta
Pedro Acosta Foto: Gold and Goose Photography
Maverick Viñales
Maverick Viñales Foto: Gold and Goose Photography
Ai Ogura
Ai Ogura Foto: Gold and Goose Photography
Diogo Moreira
Diogo Moreira Foto: Gold and Goose Photography
Marco Bezzecchi
Marco Bezzecchi Foto: Gold and Goose Photography
Fabio di Giannantonio
Fabio di Giannantonio Foto: Gold and Goose Photography
Pedro Acosta
Pedro Acosta Foto: Gold and Goose Photography
Marco Bezzecchi Foto: Gold and Goose Photography

Qualifying - Marc Márquez, Marco Bezzecchi & Fabio di Giannantonio

Foto: Gold and Goose Photography

Jorge Martin

Foto: Gold and Goose Photography

Fabio di Giannantonio

Foto: Gold and Goose Photography

Marc Márquez

Foto: Gold and Goose Photography

Sprint - Fabio di Giannantonio, Marc Márquez & Jorge Martin

Foto: Gold and Goose Photography

Willkommen zum Rennwochenende in Katar

© Gold and Goose

Nach dem Neustart über zehn Runden wurde Acosta früh von Jorge Martin (Aprilia) überholt, setzte dann Raul Fernandez unter Druck. Als Marco Bezzecchi (Aprilia) ebenfalls aus dem Rennen war, lag der 22-Jährige zeitweise auf Rang 5, doch Johann Zarco (LCR-Honda) schnappte sich den Spanier wieder. Bis ins Ziel hielt Acosta Ai Ogura (Trackhouse-Aprilia) noch hinter sich und wurde Sechster.

Sprint zweiter Teil: Reifenprobleme bremsen den KTM-Spitzenmann ein

«Ich habe gelitten, den Reifen zum Arbeiten zu bringen. Wir müssen verstehen, warum, denn das ist mir auch beim Neustart in Barcelona passiert», erklärte Acosta. Er war überzeugt: «Ohne diese rote Flagge hätten wir Möglichkeiten für mehr gehabt. Nicht unbedingt das Podium, aber ein Ergebnis in den Top-4.»

In der WM liegt Acosta mit 299 Punkten nun 112 Zähler hinter Marc Marquez. Da im Katar-GP, in Portimao und in Valencia nur noch 99 Punkte zu vergeben sind, ist der KTM-Pilot rechnerisch aus dem Titelrennen. Im Gegensatz zu dem Trainingsfreitag sieht sich Acosta auf einem guten Weg: «Wir haben das Wochenende gedreht, trotzdem sind wir noch weit weg.»

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