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Pedro Acosta reiste als einer von vier verbliebenen Titelanwärtern nach Lusail, doch der Freitag verlief zäh. Der KTM-Werksfahrer musste nach Platz 14 im Q1 antreten, wo er sich als Zweiter für doch noch für das wichtige Q2 qualifizierte. Dort bremste ihn erneut ein technisches Problem, am Ende reichte es für Startplatz 8. «Q1 lief nicht übertrieben gut, war aber keine Katastrophe. Im Q2 lief es gut bis zu einem technischen Problem», bilanzierte Acosta.
Der erste Start gelang dem 22-Jährigen nach Maß, in Runde 2 setzte er Francesco Bagnaia (Ducati) im Kampf um Rang 5 bereits unter Druck. In der Zielkurve schoss dann Fermin Aldeguer (Gresini-Ducati) innen an Acosta vorbei und räumte Bagnaia ab. Acosta blieb verschont, das Sprintrennen wurde abgebrochen. «Es ist lange her, dass man in der MotoGP so einen Sturz gesehen hat. Ich hoffe, dass es Pecco gut geht», sendete Acosta dem Italiener Genesungswünsche und nahm Aldeguer unter Schutz: «Die Aktion kam sehr früh und aggressiv. Ich verstehe aber seine Lage. Fermin kommt von einer Verletzung zurück. Man muss sich an die Aero und das Bike wieder gewöhnen. Da kann jeder einen Fehler machen.»
Qualifying - Marc Márquez, Marco Bezzecchi & Fabio di Giannantonio
Foto: Gold and Goose Photography
Jorge Martin
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Fabio di Giannantonio
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Marc Márquez
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Sprint - Fabio di Giannantonio, Marc Márquez & Jorge Martin
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Willkommen zum Rennwochenende in Katar
© Gold and Goose
Nach dem Neustart über zehn Runden wurde Acosta früh von Jorge Martin (Aprilia) überholt, setzte dann Raul Fernandez unter Druck. Als Marco Bezzecchi (Aprilia) ebenfalls aus dem Rennen war, lag der 22-Jährige zeitweise auf Rang 5, doch Johann Zarco (LCR-Honda) schnappte sich den Spanier wieder. Bis ins Ziel hielt Acosta Ai Ogura (Trackhouse-Aprilia) noch hinter sich und wurde Sechster.
«Ich habe gelitten, den Reifen zum Arbeiten zu bringen. Wir müssen verstehen, warum, denn das ist mir auch beim Neustart in Barcelona passiert», erklärte Acosta. Er war überzeugt: «Ohne diese rote Flagge hätten wir Möglichkeiten für mehr gehabt. Nicht unbedingt das Podium, aber ein Ergebnis in den Top-4.»
In der WM liegt Acosta mit 299 Punkten nun 112 Zähler hinter Marc Marquez. Da im Katar-GP, in Portimao und in Valencia nur noch 99 Punkte zu vergeben sind, ist der KTM-Pilot rechnerisch aus dem Titelrennen. Im Gegensatz zu dem Trainingsfreitag sieht sich Acosta auf einem guten Weg: «Wir haben das Wochenende gedreht, trotzdem sind wir noch weit weg.»