Zurück
Der 29-Jährige kommt bei der TSG Hoffenheim II in der 3. Liga bislang nicht zum Zug. Trainer Stefan Kleineheismann erklärt bei MagentaSport, woran es liegt und welche Chance Jindaoui noch hat.
22.10.2026, 12:00 UhrHoffenheim
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
War das hilfreich für Sie?
Für Nader Jindaoui läuft die Saison bislang ganz anders als erhofft. Der ehemalige Nachwuchsspieler von Energie Cottbus wartet bei der TSG Hoffenheim II in der 3. Liga weiter auf seinen ersten Einsatz in der Saison 2026/27. Nicht einmal für den Spieltagskader wurde der Offensivspieler bislang berücksichtigt. Stattdessen sammelt der 29-Jährige unter der Woche Spielpraxis in Testspielen gegen unterklassige Gegner.
Dabei befindet sich Jindaoui bereits in seinem letzten Vertragsjahr bei den Kraichgauern. Sollte sich an seiner sportlichen Situation nichts ändern, deutet vieles auf einen Abschied spätestens im kommenden Sommer hin. Doch ist damit auch die Profikarriere des Fußballers beendet, der sich in den sozialen Netzwerken ein Millionenpublikum aufgebaut hat?
Hoffenheims Trainer Stefan Kleineheismann sieht die aktuelle Situation vor allem als Teil der sportlichen Ausrichtung der zweiten Mannschaft. „Im Endeffekt ist es eine Entscheidung für unsere jungen Spieler, dass die einfach die nächsten Schritte bei uns gehen sollen“, erklärte der Coach bei MagentaSport. Gleichzeitig stellte er Jindaoui ein professionelles Verhalten aus. „Nader verhält sich aber extrem professionell, gibt Gas.“
Die Konkurrenz in der Offensive macht es dem ehemaligen Cottbuser allerdings schwer. Laut Kleineheismann haben bislang sämtliche Offensivspieler mit Toren auf sich aufmerksam gemacht. Selbst ein Akteur wie Jakov Dedic müsse sich aktuell mit einer Rolle als Einwechselspieler zufriedengeben. Die Qualität im Angriff sei entsprechend hoch.
Nader Jindaoui schwärmt von Fans und Stadion des FCE
Die TSG Hoffenheim II ging gegen Energie Cottbus als Verlierer vom Platz. Dennoch war Jindaoui froh, dass er im Leag Energie Stadion ein Versprechen einlösen konnte.
Nader Jindaoui und das verrückte Jahr 2025
USA-Abenteuer, frühe Rückkehr nach Deutschland, sportlicher Stillstand: Das Jahr 2025 wurde für den früheren Spieler von Energie Cottbus zur emotionalen Achterbahnfahrt.
Ganz abgeschrieben ist Jindaoui dennoch nicht. „Viel fehlt nicht“, betonte Kleineheismann. Der bald 30-Jährige müsse geduldig bleiben und weiter an sich arbeiten. Eine Chance auf den Sprung in den Spieltagskader könne sich im weiteren Saisonverlauf noch ergeben.
Ob Jindaoui diese nutzen kann, bleibt abzuwarten. Für den Offensivspieler geht es damit nicht nur um die Rückkehr auf den Platz in der 3. Liga, sondern möglicherweise auch um seine Perspektive im Profifußball. Sein Vertrag läuft aus, die Einsatzzeiten fehlen – und die verbleibende Saison könnte entscheidend dafür werden, wie es für ihn sportlich weitergeht.