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Während Lucas Pinheiro Braathen den Saisonauftakt souverän für sich entscheidet, liefern sich zwei Schweizer dahinter ein hauchdünnes Duell.
Lucas Pinheiro Braathen gewinnt den Weltcup-Auftakt in Sölden. Auf dem Rettenbachgletscher setzt er sich im Riesenslalom vor dem Schweizer Duo Loïc Meillard und Marco Odermatt durch.
Für Pinheiro Braathen ist es der zweite Sieg in Sölden, nachdem er bereits 2020 triumphierte. Damals gewann er im Team von Norwegen vor Marco Odermatt und Gino Caviezel. Zudem feiert der mittlerweile für Brasilien startende Athlet seinen vierten Sieg in Folge im Riesenslalom. In der vergangenen Saison sicherte er sich die kleine Kristallkugel knapp vor Marco Odermatt.
Dieser machte als Vierter nach dem ersten Durchgang noch einen Platz gut und feiert damit sein 47. Riesenslalom-Podium der Karriere. Damit ist er nun alleiniger Schweizer Rekordhalter in dieser Kategorie – Michael von Grünigen und Vreni Schneider haben je 46 Podestplätze errungen.
Geschlagen wurde der Nidwaldner neben Pinheiro Braathen einzig noch von Loïc Meillard, der in seinem ersten Rennen als Vater um einen Hundertstel schneller als Odermatt fuhr. Es ist sein erster Podestplatz auf dem Rettenbachgletscher.
Keine grossen Sprünge nach vorne gelangen Thomas Tumler und Lenz Hächler, die den Riesenslalom im 23. beziehungsweise 25. Rang beendeten. Beide machten jeweils zwei Plätze gut. Besonders der 23-jährige Hächler, der erst zum zweiten Mal in seiner Karriere im Weltcup punktete, dürfte mit dem Saisonstart dennoch zufrieden sein.
Nicht in den 2. Durchgang schafften es hingegen Luca Aerni (42.) und Gino Caviezel (49.). Für Letzteren war es das "richtige" Comeback, nachdem er seit seinem Sturz in Bormio im Dezember 2024 nur ein einziges Mal – in Schladming diesen Januar - an den Start gegangen war. (SDA/bearbeitet von sav)