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Atlético-Trainer Simeone erklärt seinen Match-Plan gegen Bayern. Der wird wohl gewohnt defensiv ausfallen, auch wenn Simone sich ein anderes Spiel wünscht.
München – Atlético Madrid steht nicht gerade für begeisternden Offensivfußball. Auch wenn Trainer Diego Simeone das gerne hätte – und zwar am liebsten am Dienstag (21 Uhr, alle Infos zur TV-Übertragung hier) gegen den FC Bayern in der Champions League.
„Ideal würde ich es so haben wollen, dass wir 80 Minuten lang angreifen und ihnen die letzten 10 Minuten überlassen, um uns eine Weile auszuruhen. Ich würde wollen, dass wir sie hoch pressen, dass wir das Team kombinieren sehen und Dreiecke bilden und dass wir nach 20 Pässen ein Tor erzielen“, gab der Coach auf der Pressekonferenz am Montag zu.
„Aber die Realität ist anders“, betonte Simeone. „Wir werden auf ein mächtiges, starkes Team treffen, und offensichtlich werden wir einige schwierige Phasen, harte Momente durchstehen müssen, in denen wir uns aus ihrem Pressing herausspielen müssen, weil sie sehr gut darin sind, sofort nach Ballverlust zu pressen.“
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Besonders hervor hob Simeone Bayern-Stürmer Harry Kane: „Ich habe ihn immer gemocht. Er weiß genau, was das Team braucht.“ Im Spiel wird Simeones Atlético aber sicher keine Rücksicht auf den Weltfußballer nehmen. Zumal der Ballon d‘Or-Sieger unlängst bereits gegen ein anderes Spitzenteam, den FC Arsenal, seine ganze Klasse aufs Feld brachte.
Daran in Madrid anzuknüpfen, wird für den Engländer aber keine leichte Aufgabe. Zum einen wegen der rauen Gangart der Hausherren, zum anderen, weil die Bayern-Offense zurzeit ordentlich dezemiert daherkommt. Nach dem Unentschieden gegen Borussia Dortmund am Wochenende fallen Serge Gnabry und Ismael Saibari aus. Hinzu kommen Jamal Musiala und Luis Diaz, die bereits seit einigen Wochen fehlen.