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Mit einem Ass – seinem 27. des Abends – besiegelte Jan-Lennard Struff (ATP 47) die überraschende Niederlage des Turnier-Aushängeschilds. Bei seinen ersten drei Teilnahmen 2009 (Sieger), 2010 (Final) und 2011 (Halbfinals) hatte Novak Djokovic stets mindestens die Halbfinals erreicht. Nun verlor der 39-Jährige einen Krimi über 2:35 Stunden.
In seinem neunten Duell mit dem «nur» drei Jahre jüngeren Struff unterlag Djokovic zum ersten Mal. Nur einmal hatte der 39-jährige Serbe gegen den Deutschen zuvor einen Satz abgegeben. In einer unterhaltsamen Partie auf hohem Niveau schaffte der 24-fache Grand-Slam-Champion kein Break. Selber gab er auch nur einmal den Aufschlag ab, allerdings mit drei Doppelfehlern zum 5:7 im zweiten Satz auf sehr ärgerliche Weise.
Im Entscheidungssatz legte Struff jeweils vor, Djokovic zog nach. Der Serbe diskutierte zwischenzeitlich sichtlich frustriert mit seinem Trainer Viktor Troicki, während Struff einen weiteren Breakball abwehrte und bei eigenem Aufschlag die Nerven behielt. Bis zum Tiebreak, wo ein einziger gewonnener Punkt bei gegnerischem Aufschlag die Entscheidung zugunsten des Aussenseiters brachte.
Nun trifft der Deutsche am Freitagabend auf den Portugiesen Nuno Borges (ATP 53), der in der 1. Runde den Baselbieter Youngster Mika Brunold ausgeschaltet hatte.