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Titelverteidiger FC Bayern München erwartet mit Ballon-d‘Or-Gewinner Harry Kane am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) die zweite Pokal-Hürde, den Zweitligisten 1. FC Magdeburg. An den früheren Europacupsieger haben die Münchener nicht die besten Erinnerungen. Vor 26 Jahren verloren die Bayern beim damaligen Oberligisten im Elfmeterschießen.
Wenn Giovane Elber an den 1. November 2000 zurückdenkt, werden bei der Münchener Legende böse Erinnerungen wach. „Direkt nach Abpfiff war es sehr unangenehm“, schilderte der 54-Jährige den bitteren Pokalabend. Es habe einige Tage gedauert, die Schmach zu verarbeiten. „Aber“, betonte der Brasilianer, „es war uns eine wichtige Lehre: Man darf keinen Gegner unterschätzen.“
Worte, die sich auch das heutige Starensemble zu Herzen nehmen sollte. Bei Magdeburg werde „schon guter Fußball gespielt“, warnte Elber. Mit Blick auf die individuelle Klasse seien die Münchener zwar überlegen, „aber sie müssen auch den Kampf annehmen – das hat unser Spiel damals gezeigt.“
Magdeburg ist jedenfalls für einen erneuten Pokal-Fight der Kategorie „David gegen Goliath“ gewappnet. „Wenn du da wie das Kaninchen vor der Schlange herumzappelst und sagst: Wann beißt sie endlich zu? Dann wird es auch so kommen“, sagte Trainer Petrik Sander. Natürlich müsse für einen Erfolg des Aufstiegsaspiranten „viel zusammenkommen“, gab der 65-Jährige vor dem Highlight-Spiel in der Allianz Arena zu: „Aber wenn man nicht daran glaubt, muss man gar nicht erst hinfahren. fs/dpa
FC Bayern gegen Magdeburg im Live-Ticker