Zurück
Vor dem großen Bundesliga-Gipfeltreffen am Samstagabend blickt Borussia Dortmund gespannt auf das Personal. Trainer Niko Kovac ließ einen Einsatz von Offensivkünstler Konstantinos Karetsas beim FC Bayern München noch völlig offen. Der Grieche absolvierte am Donnerstag lediglich Teile des Trainings.
Am Freitag soll der Sommerneuzugang wieder komplett mit der Mannschaft auf dem Platz stehen. Erst danach möchte der BVB-Coach eine endgültige Entscheidung fällen. „Kosta hat heute teilintegriert mittrainiert. Der Plan ist, dass er morgen mit der Mannschaft mittrainiert. Dann werden wir die Entscheidung treffen, ob er bereit für München ist oder auch nicht“, erklärte Kovac.
Beim restlichen Kader kann der Dortmunder Übungsleiter glücklicherweise aus dem Vollen schöpfen. Alle Akteure haben die jüngste Belastung gut überstanden. „Die Jungs, die das letzte Spiel gespielt haben, sind alle wohlauf“, gab der 55-Jährige Entwarnung.
Mit großer Vorfreude blickt der Trainer auf das Aufeinandertreffen mit dem punktgleichen Tabellenführer. Die Ausgangslage verleiht dem Spiel eine besondere Brisanz. „Es ist der Klassiker. Nach langer Zeit haben wir die Möglichkeit, mit gleicher Anzahl an Punkten nach München zu fahren. Das macht die Sache spannender, aber nicht leichter. Der FC Bayern ist das Nonplusultra nicht nur in Deutschland, sondern in Europa. Wir müssen 90 Minuten auf dem allerhöchsten Niveau spielen“, betonte Kovac.
Kritik an einer angeblich fehlenden Konstanz seiner Mannschaft wies der Coach vehement zurück. Im Pokal hatte der BVB zuletzt einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielt. „Es gibt keine Mannschaft der Welt, die 90 Minuten den Gegner dominiert“, verteidigte der Trainer sein Team.
Die Mannschaft reist mit klaren Zielen in die bayerische Landeshauptstadt. „Wir haben die Ambitionen, dort etwas mitzunehmen. Wir wissen, dass die Trauben hoch hängen. Aber wir sind der BVB“, stellte Kovac klar.