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Der FC Liverpool hatte für 2027 einen Millionen-Vorstoß im Mittelfeld geplant. Jetzt ist die Spur zu einem Barça-Eigengewächs offenbar kalt.
Marc Bernal (19) stand in der Premier League lange hoch im Kurs. Aston Villa, Chelsea, Arsenal, Manchester United – die Liste der Interessenten war im Sommer lang. Einer davon hatte besonders große Pläne. Und zieht sie nun offenbar zurück.
Wie die katalanische Zeitung SPORT berichtet, hat Liverpool seine Bemühungen um den Mittelfeldspieler eingestellt. Angedacht war demnach ein Vorstoß im Sommer 2027, rund 60 Millionen Euro hätten die Reds auf den Tisch legen wollen.
Reds-Cheftrainer Andoni Iraola (44) soll ein ausgesprochener Bewunderer seines Landsmanns sein – nicht nur wegen dessen aktueller Klasse, sondern auch wegen des Entwicklungspotenzials.
Ein angebliches Argument der Engländer: Bernal sollte bei den Reds mehr Spielzeit in Aussicht gestellt bekommen. Im Camp Nou rangeln sich Pedri, Rodri, Gavi, Frenkie de Jong um zwei Planstellen.
Aber: Die Rolle des Eigengewächses unter Hansi Flick (61) ist zuletzt wichtiger geworden. Bernal kam in dieser Spielzeit in jedem der zehn möglichen Pflichtspiele zum Einsatz – trotz der Verpflichtung von Rodri im vergangenen Sommer.
Der katalanischen Sportzeitung zufolge hat genau das die Chancen der Reds zunichtegemacht. Das Perspektiv-Versprechen aus Merseyside zieht nicht mehr. Bernal kommt langsam wieder in die Form, die ihn in der Saisonvorbereitung 2024 zu einer der größten Zukunftshoffnungen für das Barça-Mittelfeld werden ließ. Bernal spielte sich in die Mannschaft, zog sich dann aber einen Kreuzbandriss zu, der ihn monatelang außer Gefecht setzte.
Im Mittelfeld der Reds wäre ein Stammplatz zudem keinesfalls sicher. Alexis Mac Allister (27) kommt auf neun Einsätze, Ryan Gravenberch (24) ebenfalls. Dazu ist Dominik Szoboszlai (25) gesetzt, erzielte drei Treffer in sieben Spielen. Außerdem drängt sich Youngster Trey Nyoni (19) auf.
Zu einem Transfer wird es in absehbarer Zeit aller Voraussicht nach ohnehin nicht kommen. Barça hat sich jüngst mit seinem Juwel auf eine Vertragsverlängerung bis 2031 geeinigt und seine Ausstiegsklausel auf 500 Millionen Euro angehoben.