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16. Oktober 2026
Alexander Zverev steigt in Kürze in einen elitären Kreis auf. Der Hamburger wird in den nächsten Wochen nämlich die Nummer 1 der Tennis-Welt. Weil der aktuelle Weltranglisten-Erste Jannik Sinner die Saison bereits verletzungsbedingt beenden musste, wird ihn Zverev ablösen und sich einen Traum erfüllen.
Allerdings gibt es um Alexander Zverev immer wieder Störgeräusche. Denn: Viele Kritiker sagen, dass der Deutsche nur die Nummer 1 geworden ist, weil sowohl Carlos Alcaraz als auch Sinner in dieser Saison monatelang verletzt waren. Auch bei seinen ersten beiden Grand-Slam-Siegen in Paris und New York traf Zverev nie auf die beiden Superstars.
„Es ist nicht seine Schuld, wenn die anderen verletzt oder schon ausgeschieden sind.“ Boris Becker
Diese Kritik bringt Boris Becker auf die Palme. „Das ist totaler Schwachsinn“, haute der sechsfache Grand-Slam-Sieger im Podcast mit Andrea Petkovic auf den Tisch. „Du kannst nur die Spieler schlagen, gegen die du auf dem Feld antrittst. Es ist nicht seine Schuld, wenn die anderen verletzt oder schon ausgeschieden sind“, so Becker.
Alexander Zverev wird die neue Nummer 1. © ANSA / ALEX PLAVEVSKI
Der 58-Jährige spricht mit den Fakten Klartext: „Zverev hat heuer zwei Grand Slams gewonnen, in Wimbledon stand er im Finale (Niederlage gegen Sinner, Anm. d. Red.) und er war bei den Australian Open gegen Alcaraz ein Aufschlagspiel vom Finale entfernt. Die Leute müssen endlich den Respekt vor ihm haben, den er sich verdient.“
Schlagwörter: Tennis Boris Becker Alexander Zverev