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„Als würde Sinner auf dem Tennisplatz Skifahren“

Während seiner langen Verletzungszeit haben sich viele Akteure der Tennisszene zu Jannik Sinner und dessen Gesundheitszustand geäußert. Kürzlich haben ein paar kuriose Zitate für Aufsehen gesorgt.

Jannik Sinner wird noch bis Ende des Jahres auf der ATP-Tour vermisst. © AFP / ALAIN JOCARD

22. Oktober 2026

Von: dl

Die US-Amerikanerin Jessica Pegula zeigte sich beeindruckt von Jannik Sinners außergewöhnlicher Beweglichkeit. Im Podcast „The Player’s Box“ sprach sie über seine Spielweise, seine Verletzung und seine bisherige Dominanz auf der ATP-Tour. Pegula zeigte sich wenig überrascht von den körperlichen Problemen des Südtirolers.


Als Grund nannte die Nummer 4 der Damen-Weltrangliste vor allem dessen außergewöhnliche Bewegungen auf dem Tennisplatz. „Ich habe das Gefühl, dass seine Art, sich zu bewegen, nicht normal ist. Deshalb überrascht es mich nicht besonders, dass er möglicherweise körperliche Probleme bekommt“, erklärte Pegula.

„Ich habe das Gefühl, dass seine Art, sich zu bewegen, nicht normal ist.“ Jessica Pegula

Anschließend zog sie einen Vergleich mit Novak Djokovic, dessen Beweglichkeit ebenfalls zu den herausragenden Eigenschaften seiner Karriere zählt. „Ich denke, Novak Djokovic kommt ihm wahrscheinlich am nächsten. Aber Jannik sieht aus, als würde er auf einem Tennisplatz Ski fahren“, sagte die 32-Jährige.

Pegula beeindruckt von Sinner

Neben Sinners Beweglichkeit sprach Pegula auch über seine Dominanz in den vergangenen Jahren. Dabei machte sie deutlich, welchen Eindruck der Italiener auf sie hinterlassen hat. „Ich hoffe, dass er sich schnell erholt. Ein paar Jahre lang hatte ich das Gefühl, dass er unaufhaltsam ist“, sagte Pegula. Sie verwies darauf, dass man bei einem Spieler wie Sinner zeitweise den Eindruck gewinnen könne, niemand sei in der Lage, ihn zu schlagen.

Sind Sinners „außergewöhnliche Bewegungen“ ein Grund für seine Knieprobleme? © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Sind Sinners „außergewöhnliche Bewegungen“ ein Grund für seine Knieprobleme? © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Seine Verletzung zeige jedoch, wie anspruchsvoll es sei, dauerhaft auf diesem Niveau zu spielen. „Manchmal denken wir, dass niemand jemals in der Lage sein wird, ihn zu schlagen. Dann passiert so etwas, und es bringt uns zurück auf den Boden der Tatsachen. Wir erkennen, wie schwierig es wirklich ist, gesund zu bleiben – besonders auf diesem Niveau“, erklärte sie.

Pegula sprach außerdem über die Auswirkungen der Verletzungen von Sinner und Carlos Alcaraz auf die Weltrangliste. Dass Alexander Zverev dadurch zum Saisonende die Spitzenposition erreichen könne, bezeichnete sie als bemerkenswert. „Jetzt sehen wir, wie Zverev am Ende der Saison die Nummer eins der Welt wird – etwas, von dem wir wahrscheinlich dachten, dass es nicht passieren würde, zumindest bis wir von den Verletzungen von Alcaraz und Sinner erfahren haben. Das ist wirklich unglaublich“, so Pegula.

Schlagwörter: Tennis Jannik Sinner Jessica Pegula

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