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Der WM-Titelkampf der Fahrer ist in diesem Jahr bereits entschieden, Kimi Antonelli krönte sich zum jüngsten Weltmeister in der Geschichte der Formel 1. Der Mercedes-Star und sein Teamkollege George Russell werden wohl auch den Konstrukteurstitel für das Team aus Brackley und Brixworth einfahren. Denn das Werksteam des deutschen Autobauers mit dem Stern muss nur drei Punkte mehr holen als Ferrari, um den eigenen Punkte-Vorsprung auf die ersten Verfolger so auszubauen, dass er nicht mehr eingeholt werden kann.
Doch der Leistungsvorsprung von Mercedes ist im Laufe der Saison geschrumpft. In den letzten elf Rennwochenenden holte Red Bull Racing-Star Max Verstappen tatsächlich zehn Punkte mehr als der neue Champion aus Italien. Bereitet das Teamchef Toto Wolff Sorgen?
Der Österreicher sagt im Interview mit den Kollegen von «Sky Sports F1» über die Leistung von Gegner Red Bull Racing: «Die haben einen sehr guten Job gemacht und das Auto und der Motor passen nun einfach, und dann ist da natürlich auch Max.»
«Gleichzeitig kann man sagen, dass unser Upgrade nicht die Leistungssteigerung gebracht hat, die wir erwartet haben. Wir dachten, dass wir damit ein paar Zehntel finden werden, aber dem war nicht so, aus welchem Grund auch immer. Wir arbeiten sehr hart, um herauszufinden, warum das so war. Deshalb konnten sie näher kommen», analysiert Wolff, und ergänzt: «Das sind gute Nachrichten, was das nächste Jahr angeht, denn da erwartet uns ein harter Kampf. Natürlich wäre es mir lieber, wenn wir hätten davonziehen können, aber das wird nicht passieren. Es wird sicherlich ein sehr enger Kampf werden.»