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Nach einer eher unspektakulären Rückrunde 1997/1998, führte der Klub aus Florenz nun im Februar 1999 mit dem neuen Trainer Giovanni Trapattoni die Serie A an. Es sprach in jenen Wochen Einiges dafür, dass die Viola erstmals seit 1969 eine reale Chance hatte, wieder den Scudetto zu gewinnen. Von wegen unambitioniert!
Doch dann verletzte sich am 7. Februar 1999 Batistuta, der größte Star der Fiorentina, im Spiel gegen AC Milan schwer am Knie. Am gleichen Abend stieg Edmundo ins Flugzeug und reiste nach Rio. Trapattoni eilte noch zum Flughafen, um seinem zweitwichtigsten Stürmer angesichts der Umstände von der Spaßreise abzuhalten, doch vergebens.
Edmundo reiste ab. Trapattoni regte sich furchtbar auf, er hatte das Gefühl, dass der Brasilianer ihn und sein Team im Stich lassen würde in diesen schwierigen Stunden. Nach seiner Rückkehr setzte Trap, der Jahre später Mario Balotellis Charakter mit dem von Edmundo verglich, ihn zwar weiter ein, doch das Momentum war vorbei. Edmundo gelangen nur noch zwei Tore und eine Vorlage in der Serie A, die Fiorentina wurde am Ende Dritter und hatte in den Finalspielen der Coppa Italia das Nachsehen gegen die AC Parma. Für Edmundo war sein erstes Abenteuer außerhalb Brasiliens vorbei, er wechselte zurück zu Vasco da Gama, einen Titel gewann er in seiner immerhin bis 2008 andauernden Karriere aber nicht mehr.