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Nach Nullnumer in Kiel: Hertha-Profis ärgern sich, Coach Leitl ist gnädig
Trainer Stefan Leitl von Hertha BSC konnte es nicht fassen. Beste Torchancen blieben beim 0:0 in Kiel ungenutzt
Trainer Stefan Leitl von Hertha BSC konnte es nicht fassen. Beste Torchancen blieben beim 0:0 in Kiel ungenutzt © IMAGO/ Susanne Huebner /Fotoagentur Hu

Historische acht Siege und ein neuer Rekord klappten nicht. Nach dem 0:0 bei  Holstein Kiel ärgerten sich die Spieler von Hertha BSC über die verpasste Chance. Doch Trainer Stefan Leitl, der vergangene Woche seine Spieler nach dem 2:1-Sieg gegen Fürth noch kritisierte, war nach der Nullnummer viel gnädiger. Hier die Stimmen zum Hertha-Spiel.

Trainer Stefan Leitl

„Wir haben gegen eine sehr gute Kieler Mannschaft gespielt, die uns wirklich vor Aufgaben gestellt hat. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht so die Lösungen gefunden. In der zweiten Hälfte gab es eine deutliche Leistungssteigerung von meiner Mannschaft. Ich finde, wir haben das Spiel dann schon kontrolliert. Wir haben dann schon große Tormöglichkeiten. Wenn du das Tor nicht schießt, kannst du nicht gewinnen. Deswegen ist der Punkt okay  für mich. Die Herangehensweise von den Jungs war absolut okay. Deshalb bin ich nicht unzufrieden mit dem Punkt.

Verteidiger Niklas Kolbe

„Mich ärgert es, dass wir die Serie nicht fortsetzen konnten. Wenn man so einen Rekord in Reichweite hat, will man den auch holen. Die erste Halbzeit war aber auch nicht gut von uns, in der zweiten waren wir dann besser. Das Passspiel war besser und wir waren im Gegenpressing viel intensiver. Das haben wir uns so vorgenommen, haben es umgesetzt und am Ende dann das verdammte Tor nicht geschossen.“

Mittelfeldboss Paul Seguin glänzte mit Traumpässen, doch sie reichten nicht zum Hertha-Sieg.
Mittelfeldboss Paul Seguin glänzte mit Traumpässen, doch sie reichten nicht zum Hertha-Sieg. © IMAGO/Finn Weidmann

Mittelfeldboss Paul Seguin

„Natürlich bin ich etwas enttäuscht. Wenn du so eine Serie hast, willst du nicht, dass sie reißt. Wir haben trotzdem nicht verloren und eine dominante zweite Halbzeit gespielt. Leider haben wir aber die Tore nicht gemacht. So ein Spiel kann mal passieren. Kiel hat gefightet und alles reingeworfen. Wir müssen vor dem Tor einfach noch konsequenter, ruhiger und abgebrühter sein. Daran werden wir arbeiten. Ich glaube da an die Jungs. Jetzt ärgern wir uns ein, zwei Tage und richten dann den vollen Fokus auf Bielefeld.“

Kapitän Josip Brekalo

„Wenn so eine Siegesserie endet, ist das nicht so einfach zu akzeptieren. Wir haben aber alles gegeben und bis zum Ende gekämpft, vor allem die zweite Halbzeit war richtig gut. Da hatten wir alles im Griff. Leider konnten wir unsere Chancen nicht nutzen und somit auch nicht die drei Punkte einfahren. Weil wir wieder unseren Fußball gezeigt haben, können wir positiv aus diesem Spiel gehen. Wir sind immer noch ungeschlagen, unsere Saison ist weiterhin unglaublich. Jetzt geht es weiter.“

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