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53:0 Tore: Fabel-Saison im BVB-Trikot – diese Popp-Zahlen verblüffen

Dreierpack gegen Recklinghausen

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Alexandra Popp: Die mehrmalige deutsche Meisterin trägt seit Sommer das Trikot von Borussia Dortmund. (Quelle: IMAGO/HMB Media/Madeleine Fantini/imago)

Alexandra Popp trifft und trifft und trifft. Am Wochenende steuerte die Stürmerin von Borussia Dortmund gleich drei Tore zum Sieg bei. Die Zahlen ihrer bisherigen Saison.

Alexandra Popp trifft für Borussia Dortmund weiter am laufenden Band. Beim 5:0-Auswärtssieg gegen den 1. FFC Recklinghausen am Sonntag (1. November) erzielte die frühere Nationalmannschaftskapitänin gleich drei Tore. Damit steht die 35-Jährige nach elf Ligaspielen des BVB bei 16 Saisontreffern – und führt die Torjägerinnenliste der Regionalliga West an.

Die Zahlen zeigen, welchen Anteil Popp am bisherigen Erfolg der Dortmunderinnen hat. Insgesamt erzielte der BVB in seinen elf Saisonspielen 53 Tore. Damit geht rechnerisch fast jeder dritte Dortmunder Treffer auf das Konto der Stürmerin.

Alexandra Popp erzielt 16 Tore für Borussia Dortmund

Beim jüngsten Erfolg gegen Recklinghausen war Popp an vier der fünf Treffer direkt beteiligt. Bereits in der fünften Minute brachte sie den BVB in Führung. In der 19. Minute bereitete sie das 2:0 durch Ronja Leubner vor.

Nach der Pause traf Popp erneut in der 49. Minute. Mit ihrem dritten Tor in der 62. Minute stellte sie den Endstand von 5:0 her. Kurz darauf wurde sie ausgewechselt. Für die gebürtige Wittenerin war es zugleich ein Wiedersehen mit einem früheren Verein.

Überhaupt liest sich nicht nur die Bilanz von Popp, sondern auch der ganzen Mannschaft beeindruckend: Der BVB gewann bislang alle elf Ligaspiele. Mit 33 Punkten und einem Torverhältnis von 53:0 führt das Team von Trainer Markus Högner die Regionalliga West an. Der Vorsprung auf die Verfolger betrug nach dem jüngsten Sieg vorerst elf Punkte. Allerdings haben die Konkurrentinnen weniger Spiele absolviert.

BVB-Stürmerin Popp wechselte aus der Bundesliga

Dass Popp in der drittklassigen Regionalliga spielt, ist durchaus ungewöhnlich. Die frühere Nationalspielerin wechselte im Sommer nach 14 Jahren beim VfL Wolfsburg zu Borussia Dortmund. Zuvor hatte der BVB den Aufstieg in die 2. Bundesliga knapp verpasst.

Bei ihrer Verpflichtung im März hatte Popp ihre Verbundenheit zum Verein betont. "Mein Herz schlägt für diesen Verein", erklärte sie damals laut einer Mitteilung des BVB. Sie habe die Gelegenheit nicht verpassen wollen, noch einmal im Dortmunder Trikot aufzulaufen.

Sportlich läuft es seitdem nach Plan. Am Sonntag (8. November) steht für die Dortmunderinnen das nächste Ligaspiel bei Fortuna Köln an. Anstoß ist um 13 Uhr. Eine Woche später folgt das Duell mit dem FC Schalke 04.

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