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Gegen desolate Darmstädter: Karlsruhe bremst den freien Fall

Der Karlsruher SC konnte seine Negativserie beenden. Gegen das schwache Team von Darmstadt 98, das selbst große Sorgen hat, gelang ein deutlicher Erfolg.

Der Karlsruher SC hat sich nach drei Pleiten in Folge wieder ein Erfolgserlebnis verschafft. Das Team von Trainer Maximilian Senft setzte sich gegen die lange geradezu desolat agierende Mannschaft von Darmstadt 98 deutlich mit 4:0 (2:0) durch.

Shio Kukuda (6.) und Marvin Wanitzek (13.), Christoph Kobald (50.) und Kevin Wiethaup (65.) trafen für den KSC. Damit haben die Karlsruher den letzten Tabellenplatz verlassen.

Bei der Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt, an dem die Kritik nach dieser überaus schwachen Partie seines Teams deutlich anwachsen dürfte, bleiben die Sorgen dagegen groß. Die Hessen, die es nahezu an allen Eigenschaften für ein erfolgreiches Spiel haben fehlen lassen, stecken weiterhin tief im Tabellenkeller fest und sind Vorletzter.

Effiziente Karlsruher

Der erste Abschluss der Karlsruher sollte gleich zu großem Jubel führen. Shio Fukuda wurde am Darmstädter Strafraum von Wanitzek perfekt per Kopfballvorlage bedient, Angreifer Fukuda verwandelte aus zwölf Metern mit einem strammen Schuss von halblinks ins kurze Ecke zum 1:0. Ein perfekter Start für das Heimteam.

Die Darmstädter versuchten danach mehr Spielanteile zu gewinnen, wurden aber schnell wieder durch einen groben Fangfehler von Marcel Schuhen zurückgeworfen. Nach einem Schuss von Noel Eichinger flutschte dem Torhüter der Ball aus den Händen, Wanitzek war zur Stelle und verwandelte aus spitzem Winkel eiskalt zum 2:0.

Die Hessen erarbeiteten sich durch William Mikelbrencis’ Pfostenschuss aus spitzem Winkel (19.) und Ho-jae Lees etwas zu hoch angesetzten Tor-Abschluss (21.) zwei Möglichkeiten, blieben in der ersten Hälfte aber ohne Erfolgserlebnis.

KSC erhöht kurz nach der Pause

Und die Partie hatte kaum wieder begonnen, da konnten die rund 28.000 Zuschauer im Wildpark-Stadion erneut jubeln. Nach einer Flanke von Wanitzek von der rechten Seite schraubte sich Kobald hoch und köpfte unbedrängt aus sechs Metern zum 3:0 ein. Damit war den Darmstädtern schnell die Hoffnung geraubt, die Partie vielleicht doch noch drehen zu können.

Lilien-Angreifer Milan Smit (58.) hatte zwar die große Chance auf den Anschlusstreffer, alleine vor Torhüter Hans Christian Bernat versagten ihm allerdings die Nerven und er verfehlte das Tor.

Der KSC hatte dagegen besonders viel Spaß am Tore erzielen gefunden. Wiethaup erhöhte kurz darauf mit einem Schuss aus 16 Metern zum 4:0. Im Anschluss traf Viktor Bergh mit einer verunglückten Flanke noch die Querlatte (80.) des Lilien-Tores.

Karlsruhe in Magdeburg, Darmstadt gegen St. Pauli

Karlsruhe ist am Samstagmittag beim 1. FC Magdeburg zu Gast (13 Uhr). Darmstadt empfängt am Freitagabend den FC St. Pauli (18.30 Uhr).

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