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Bis mindestens 2035 werden die Motoren der Formel 1 in São Paulo aufheulen. Um weitere fünf Jahre hat die Königsklasse des Motorsports ihren Vertrag mit der brasilianischen Metropole verlängert. Bereits seit 1973 gastiert die Rennserie auf dem berühmten Autódromo José Carlos Pace im Stadtteil Interlagos.
In der aktuellen Saison findet der Grand Prix in dem südamerikanischen Land bereits zum 53. Mal statt. Drei Weltmeister hat die Nation in der Vergangenheit bereits hervorgebracht. Aktuell mischen mit Gabriel Bortoleto im Audi und Rafael Camara für Haas zwei brasilianische Stammfahrer im Feld der Formel 1 mit.
📌 Das macht Interlagos so besonders
Für die Zukunft der Rennserie spielt der Standort eine zentrale Rolle. Stefano Domenicali, der Geschäftsführer der Formel 1, äußerte sich begeistert über die Vertragsverlängerung: „Brasilien ist ein wichtiger Teil der Geschichte und der Zukunft der Formel 1. Ich freue mich sehr, dass wir dank dieser Verlängerung um fünf Jahre bis 2035 weiter in São Paulo fahren werden“, erklärte der Motorsport-Chef.
Besonders die Atmosphäre an der Strecke hat es den Verantwortlichen angetan. „Die Leidenschaft unserer brasilianischen Fans ist außergewöhnlich, jedes Mal, wenn wir nach Interlagos kommen, spüren wir ihre Energie auf den Tribünen und in der Stadt São Paulo“, betonte Domenicali weiter.
Trotz der langen Laufzeit bis 2035 ist der Vertrag mit São Paulo nicht der Längste im Rennkalender. Noch länger haben sich Österreich und Miami die Rechte an der Formel 1 gesichert. Dort stehen die Austragungsorte sogar bis zum Jahr 2041 fest im Programm.
Für zwei andere Rennstrecken könnte es in diesem Jahr dagegen ziemlich düster aussehen. Katar und Abu Dhabi könnten aus dem Rennkalender genommen werden.