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Mario Basler glaubt nicht, dass Markus Krösche Eintracht Frankfurt aus freien Stücken verlassen hat. Der Ex-Profi vermutet hinter der plötzlichen Trennung interne Vorgänge.
Für Mario Basler hat die Trennung zwischen Eintracht Frankfurt und Markus Krösche (44) einen Hintergrund, den die SGE bislang nicht offengelegt hat. "Da müssen ja andere Dinge passiert sein", sagte der frühere Nationalspieler in seinem Podcast Basler ballert.
Niemand werfe über Nacht einfach so hin, argumentiert Basler. "Das kann ja nicht sein, dass man einfach von sich aus dann mal ganz schnell über Nacht sagt: So, ich habe jetzt keine Lust mehr."
Gerüchte um ein Ende des Sportvorstands am Main hatte es seit dem Spätsommer immer wieder gegeben, im September hatte der Aufsichtsrat Krösche noch gestärkt. Die Verkündung am Sonntag kam dann abrupt. "Es gibt bestimmt Dinge, die wir vielleicht auch nicht wissen", so Basler.
Krösche hatte die Adlerträger seit Sommer 2021 sportlich aus dem Mittelmaß nach oben geführt, den Europa-League-Titel 2022 erlebte er als Sportvorstand. Zudem qualifizierten sich die Hessen zweimal für die Champions League. Krösche kassierte Rekordeinnahmen für Hugo Ekitike und Omar Marmoush sowie Randal Kolo Muani.
Dass diese Bilanz nach einem durchwachsenen Saisonstart nichts mehr zählt, treibt Basler um: "Startet man in einer Saison nicht so gut, dann ist es natürlich interessant, was vorher war."
Der Kicker berichtete jüngst, dass unter anderem Krösches Wahl für Albert Riera, private Immobiliengeschäfte und dessen Schweigen nach Gerüchten um einen Wechsel zum AC Mailand im vergangenen Sommer Gründe für die Trennung sind.