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Spanien steht in der Nations League schon im Viertelfinale, gegen Tschechien und England geht es nur noch um den Gruppensieg. Fünf Profis sind neu dabei – einer von ihnen spielt bei einem Champions-League-Überraschungsteam.
Spanien bestreitet die letzten beiden Gruppenspiele der Nations League mit fünf neuen Namen im Aufgebot. Nationaltrainer Luis De la Fuente (65) nominierte am Freitag Keeper Álvaro Valles (29, Betis), Jacobo Ramón (21, Como) und Marc Roca (Betis). Das Trio hat bisher noch kein Länderspiel für Spanien auf dem Buckel.
Zurück im Kader sind zudem Joan García (25) und Pedro Porro (27). Beide hatten die Länderspiele im September verletzt verpasst. Zudem sind Pablo Barrios (23, Atletico Madrid) und Ander Barrenetxea (24) zurück im Kader.
Ramón ist sicher der spannendste Name der drei Neuen. Der Innenverteidiger von Como 1907 steht seit Wochen im Fokus, mehrere Top-Klubs sind an dem Innenverteidiger interessiert. Real Madrid hält eine Rückkaufoption für den jungen Abwehrmann.
Ramón wechselte im Juli 2025 für rund drei Millionen Euro von Real Madrid II in die Lombardei, sein Vertrag in Italien läuft bis 2030. Unter Cesc Fàbregas (39) hat sich der 21-Jährige zu einem der besten Innenverteidiger der Serie A entwickelt.
In dieser Saison kommt Ramón auf 14 Einsätze, in denen er drei Tore erzielte und zwei Vorlagen beisteuerte – bemerkenswerte Werte für einen Innenverteidiger. Como liegt nach zehn Spieltagen mit 23 Punkten auf Platz vier der Serie A, am Mittwoch gab es in der Champions League ein 9:1 bei RC Lens – der höchste Sieg der Champions-League-Geschichte.
De la Fuente nominierte mit Unai Simón (29), David Raya (31), Barça-Schlussmann García und Neuling Valles gleich vier Torhüter. In der Offensive setzt der Weltmeistertrainer auf Lamine Yamal (19), Nico Williams (24), Ferran Torres (26), Mikel Oyarzabal, Yéremy Pino (24), Roberto Fernandez (26) und Barrenetxea.
Sportlich geht es für Spanien nur noch um die Sicherung des ersten Gruppenrangs: Das Viertelfinale ist bereits sicher. Am 12. November gastiert die Mannschaft in Prag gegen Tschechien, drei Tage später folgt im Metropolitano das Heimspiel gegen England.