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Österreichs Nationalteam kämpft am Samstag in Linz gegen Irland um den Aufstieg in die Nations League A – doch die Rangnick-Elf ist vor Doppelpack-Stürmer Troy Parrott gewarnt.
Mit der stärksten Besetzung gegen Irland am Samstag im Linzer Stadion die Rückkehr in die Nations League A fixieren: Das kündigte Ralf Rangnick an. Dann sollte und müsste Konrad Laimer auf der Position spielen, auf der er zuletzt im deutschen "Clasico" als auch bei Bayerns 2:1 in der Champions League bei Atletico Madrid zum "Man of the Match" gewählt wurde und erstmals seit Mai 2023 in zwei Spielen hintereinander ein Tor erzielte: Als rechter Verteidiger.
In Linz gab es bereits vor 55 Jahren ein Duell gegen die Iren, in dem unter dem legendären Teamchef Leopold Stastny ein 6:0-Kantersieg in der EM-Qualifikation gelang. Thomas Parits erzielte drei Tore, Kurt Jara zwei. Von den acht Heimspielen Österreichs gegen Irland seit 1952 ging nur eines verloren: Das letzte vor zehn Jahren in der Ära von Marcel Koller mit 0:1 im Happel-Stadion. Das gehörte zur verpassten Qualifikation für die WM 2018.
Irland wird stärker besetzt als am 1. Oktober beim 2:2 in Dublin: Innenverteidiger Nathan Collins, der Kapitän von Brentford, ist wieder fit. Er gilt beim Teamchef, dem Isländer Heimir Halgrimsson, als gesetzt. Die größte Gefahr wird erneut vom zweifachen Torschützen in Dublin, Troy Parrott drohen.
Letzten Mittwoch bezog er mit Betis Sevilla in Dortmund die erste Niederlage in der Champions League, die Spanier kauften ihn im Sommer um 16 Millionen Euro von AZ Alkmaar. Inzwischen steht sein Marktwert bei 20 Millionen. Er war mit 14 Toren in 28 Partien der beste Torschütze der Holländer. Parrott heißt auf Deutsch Papagei, daher bekam er von den Betis-Fans den Spitznamen "Papagayo".
In Irland hat er nach 15 Treffern in 42 Länderspielen andere. Als er vor einem Jahr in der Qualifikation zur WM alle drei Tore zum 3:2 gegen Ungarn in Budapest schoss, die Irland ins Play-off brachten, war er sogar der "weiße Pele". Das deponierten Fans auf einem Wikipedia-Eintrag von ihm. Seit damals gilt er wegen seiner Rückennummer im irischen Team als "TP7" - in Anlehnung an den weltberühmten "CR7", Cristiano Ronaldo.
Der Rückhalt der Iren ist Caiomhin Kelleher, seit einem Jahr die Nummer eins von Brentford. Zuvor war er jahrelang die Nummer zwei beim FC Liverpool hinter Allison Becker. Bei Brentford kletterte Kellehers Marktwert auf nicht weniger als 32 Millionen Euro. Den schafft keiner der vier Torhüter aus Österreichs Kader. Auch einer vom Alaba-Klub Udinese gehört zum irischen Team: James Abaukwah spielt in der Fünferabwehr rechter Verteidiger.