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In Mexiko und Brasilien: Audi-Junior Freddie Slater feiert sein Formel-1-Debüt

Audi-Junior Freddie Slater feiert sein Formel-1-Debüt: Der Brite wird bei den Grands Prix von Mexiko und Sao Paulo jeweils im ersten Freien Training zum Einsatz kommen

(Motorsport-Total.com) - Audi-Junior Freddie Slater steht vor seinem offiziellen Debüt am Steuer eines Formel-1-Autos: Der Brite wird bei den Großen Preisen von Mexiko und Sao Paulo (Rennkalender 2026 im Überblick) jeweils das erste Freie Training bestreiten. Damit erfüllt Audi die Vorgaben für den Einsatz von Nachwuchsfahrern.

© Formula 1 via Getty Images

Freddie Slater fährt in Mexiko und Brasilien das erste Training für Audi Zoom

Slater gehört seit diesem Jahr zum Nachwuchsprogramm der Ingolstädter und hat die Erwartungen bislang offenbar erfüllt: Nach seinen Titeln in der italienischen Formel 4 und der Formula-Regional-European-Championship belegte der 18-Jährige in der Formel 3 in dieser Saison den zweiten Platz hinter Champion Ugo Ugochukwu.

Zwar lag der Audi-Junior bis zum letzten Rennen auf dem Madring sogar in Führung, doch ein nicht ganz perfektes Wochenende kostete ihn letztlich den Titel. In der Gesamtwertung war er dennoch der bestplatzierte Rookie. 2027 tritt Slater für Invicta in der Formel 2 an.

Nun erhält Slater die Gelegenheit, bei zwei Freien Trainings am Freitag (alle Freitagsfahrer der Saison 2026) bereits erste Erfahrungen in der Königsklasse zu sammeln. Damit folgt er dem Weg seiner früheren Formel-3-Kollegen Gabriel Bortoleto, Leonardo Fornaroli und Rafael Camara, die ihre ersten Runden ebenfalls im Freitagstraining drehten.

Freddie Slater als Ersatz für Hülkenberg und Bortoleto

Die beiden Einsätze in Mexiko und Brasilien sind Audis letzte verpflichtende Trainingsauftritte mit einem Rookie in dieser Saison. Zuvor hatte Alpine-Junior Paul Aron dem Team bereits zweimal im Freien Training ausgeholfen. Slater übernimmt nun jeweils einmal das Auto von Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto.

"Bei einem Grand-Prix-Wochenende am Steuer eines Formel-1-Autos zu sitzen, ist ein großer Moment für mich und etwas, wovon ich schon als Kind geträumt habe", sagt Slater. "Ich habe in diesem Jahr viel gelernt, und diese Einsätze im Freien Training mit Audi sind eine weitere Gelegenheit, Erfahrung auf der Strecke zu sammeln."

© Formula 1 via Getty Images

Freddie Slater war dieses Jahr in der Formel 3 am Start Zoom

"Teil des Audi Driver Development Programme zu sein, hat mir bereits einige unglaubliche Möglichkeiten eröffnet", ergänzt der Brite. "Ich bin dankbar für das Vertrauen und die Unterstützung. Ich freue mich sehr darauf, auf die Strecke zu gehen."

"Mein Fokus liegt darauf, die bestmögliche Arbeit abzuliefern, das Team bei seinem Programm zu unterstützen und aus beiden Sessions so viel wie möglich mitzunehmen." Auch Audi-Renndirektor und Leiter des Nachwuchsprogramms Allan McNish hält den Zeitpunkt für Slaters ersten Formel-1-Einsatz für gekommen.

McNish überzeugt: Slater hat "große Fortschritte gemacht"

"Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, wie Freddie große Fortschritte gemacht hat - sowohl auf als auch neben der Strecke", meint der Schotte, der früher selbst eine Saison in der Formel 1 gefahren ist. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für seinen nächsten Schritt."

Fotostrecke: Die Audi-Meilensteine in der Formel 1

"Die Einsätze in Mexiko und Brasilien werden ihm wertvolle Erfahrungen bei einem Formel-1-Rennwochenende verschaffen und ihm eine weitere Gelegenheit geben, sich vor seinem Aufstieg in die Formel 2 in der kommenden Saison weiterzuentwickeln."

"Wir freuen uns darauf, ihn im R26 zu sehen und ihn bei diesen beiden wichtigen Einsätzen im ersten Freien Training zu unterstützen."

Colton Herta fährt Freies Training beim USA-GP in Austin

Beim Großen Preis der USA wird Colton Herta im ersten Freien Training ins Geschehen eingreifen. Der Cadillac-Test- und Entwicklungsfahrer übernimmt in Austin das Auto von Sergio Perez. Für den US-Amerikaner ist es bereits der vierte Einsatz in dieser Saison.

Sein bislang letzter Auftritt in Monza wurde wegen eines mutmaßlichen Hydraulikproblems vorzeitig beendet. "Den MAC-26 vor den amerikanischen Fans auf dem Circuit of The Americas zu fahren, wird etwas Besonderes sein", sagt Herta. "Ich habe großartige Erinnerungen an diese Strecke."

"Hier 2019 mein erstes IndyCar-Rennen zu gewinnen, war ein wichtiger Moment meiner Karriere. Jetzt hier in ein Formel-1-Auto zu steigen, fühlt sich an, als würde sich ein Kreis schließen." Durch seine bisherigen Einsätze in Barcelona, Budapest und Monza hat der diesjährige Formel-2-Pilot bereits einen guten Rhythmus mit dem Team entwickelt.

Colton Herta darf beim Heimrennen wieder für Cadillac fahren Zoom

"Mein Ziel für Freitagmorgen ist klar: das Testprogramm sauber abarbeiten, den Ingenieuren dabei helfen, aussagekräftige Daten zum Set-up zu sammeln, und das Auto mit nützlichem Feedback an Checo zurückgeben, damit das Team für den Rest des Wochenendes davon profitieren kann."

Colton Herta strebt weiter den Formel-1-Aufstieg an

Cadillac-Teamchef Marcin Budkowski verwies auf die besonderen Anforderungen des Kurses in Austin: "Der schnelle, fließende Abschnitt in Sektor eins und die engen, langsamen Kurven am Ende der Runde stellen eine Herausforderung für das Fahrzeug-Set-up dar. Dazu kommen die Bodenwellen, die immer eine zusätzliche Schwierigkeit mit sich bringen."

"Wir freuen uns darauf, Colton am Freitag im ersten Freien Training wieder im Auto zu haben. Außerdem planen wir, einige kleinere Änderungen am Unterboden und an der Kühlung zur Bewertung mitzubringen. Colton kennt die Strecke aus seiner IndyCar-Karriere sehr gut. Deshalb wird sein Feedback wertvoll sein, während wir unsere Ausgangsbasis für das Wochenende erarbeiten."

Herta liegt derzeit auf dem 19. Platz der Formel-2-Gesamtwertung. Im Gespräch mit Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network, erklärte der US-Amerikaner, dass er weiterhin einen Aufstieg in die Formel 1 bis 2028 anstrebe. Wie es für ihn im kommenden Jahr weitergeht, ist hingegen noch offen.

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