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Zverev-Konkurrent taucht ab und sorgt für Stirnrunzeln bei Boris Becker

Jannik Sinner hat seine Tennis-Saison frühzeitig beendet. Seitdem ist der Zverev-Konkurrent quasi abgetaucht, was für Verwunderung bei Boris Becker sorgt.

Des einen Freud, des anderen Leid: Als Jannik Sinner Anfang Oktober mitteilte, dass er aufgrund anhaltender Knieprobleme seine Saison vorzeitig beendet, war für seinen Konkurrenten Alexander Zverev der Weg an die Spitze der Tennis-Weltrangliste frei. Inzwischen ist der Deutsche dort angekommen, vom Italiener ist seitdem aber rein sportlich nichts mehr zu hören.

Boris Becker - Jannik Sinner - Tennis - 2026
Boris Becker wundert sich, warum man so wenig über Jannik Sinner hört © Marijan Murat/picture alliance/dpa / Frank Molter/picture alliance/dpa

Das verwundert auch Boris Becker, der im Podcast mit Andrea Petkovic über das Abtauchen Sinners spricht: „Jannik Sinner ist für mich wie eine Enigma. Man weiß eigentlich nicht, wo er ist, was er macht. Er ist einer der bekanntesten Sportler weltweit und er findet einfach nicht statt.“ Die Ruhe um Sinner ist aber zumindest in Teilen selbstbestimmt, weiß Becker: „Das liegt daran, dass er selbst aufpasst und nicht alles preisgibt – was ich übrigens sehr gut finde.“

Zverev-Konkurrent Sinner: Unklarheit über Ursache für körperliche Beschwerden

An seinem Wohnort in Monaco gäbe es genug Paparazzi, die dennoch einen Schnappschuss erhaschen könnten. Aber selbst solche Bilder kursieren derzeit nicht. „Er ist eigentlich komplett unter dem Radar und man hört nur, dass er Knieprobleme hat. Aber ist es der Meniskus? Ist es das Kreuzband? Ist es eine Dehnung? Ist es ein kleiner Riss? Man weiß es wirklich nicht und auch die italienischen Experten können nur spekulieren“, schließt Becker.

Die letzten öffentlichen Auftritte vom italienischen Tennis-Superstar liegen inzwischen mehr als einen Monat zurück: So war Sinner Anfang September zu Gast beim Formel-1-Grand-Prix in Monza und stattete am selben Wochenende noch dem AC Milan einen Besuch ab. Außerdem war der 25-Jährige im Rahmen der Mailänder Modewoche zu sehen.

Sportlich aber ging es schon da bergab, wie Petkovic rekapituliert: „Es war ganz komisch. Wir dachten erst, er hat Montreal abgesagt, um sich ein bisschen zu erholen nach Wimbledon. Dann wurden schon die Augenbrauen hochgezogen, als es hieß, er spielt auch Cincinnati nicht. Dann war er raus aus den US Open und jetzt hat er auch die Saison komplett abgebrochen.“ Vermutlich hofft auch Zverev auf ein baldiges Comeback seines Kontrahenten, denn kampflos will der Deutsche bestimmt nicht an der Weltspitze stehen. (phm)

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