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Man hat die letzten Jahre schon gesagt, dass das Feld bei den Erste Bank Open ein Wahnsinn ist, heuer wurde fast noch einmal eins draufgesetzt. Da sagt Jannik Sinner ab, dann kommt halt Carlos Alcaraz neben Alexander Zverev. Damit hat man drei der vier Grand-Slam-Titel dieses Jahres am Start – und mit Zverev den Spieler, der in Kürze Nummer eins der Welt sein wird. Dazu kommen vier weitere Top-10-Spieler. Das ist ein Feld wie in der zweiten Woche eines Grand Slams.
Und damit passend zu der Qualität dieses Turniers. Auch zu meiner Anfangszeit war es noch ein sogenanntes Gold-Turnier, dann wurde es zwischendurch abgestuft. Herwig Straka ist mit der Aufwertung zum ATP-500-Turnier, die er geschafft hat, ein Risiko eingegangen, das sich voll rentiert hat. Es ist unglaublich, wie sich die Erste Bank Open im Lauf der Jahre entwickelt haben. Und zwar gerade für die Spieler zum Positiven, daher kommen so viele Asse auch so gerne hierher.
Wir hatten damals die Players Lounge im Keller, in einem Raum ohne Fenster. Und die war oft überfüllt. Mittlerweile ist das ein Riesenareal mit einem Bereich, in den auch die Familie rein darf, einen weiteren, in den wirklich nur der Spieler mit dem Trainer rein darf, wo er seine Ruhe haben kann. Doch auch für Fans ist das Rundum immer mehr geworden. Das beginnt beim Essensangebot bis hin zu den Aktivitäten für Kinder. Es ist für alle Fans ein Traum.