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Pascal Schmid will nicht für die Nachfolge von Guy Parmelin kandidieren. Der SVP-Nationalrat hat lange mit sich gerungen – und setzt nun auf einen anderen Weg nach oben.
Der Thurgauer will sich auf seine Ständeratskandidatur 2027 und seine Anwaltskanzlei konzentrieren. Die Suche nach einem Nachfolger für Guy Parmelin wird um einen prominenten Namen kürzer: Auch SVP-Nationalrat Pascal Schmid steht nicht zur Verfügung. Der Thurgauer galt als Wunschkandidat von Christoph Blocher.
«Nach gründlicher Abwägung bin ich aber zum Schluss gekommen, dass ich nicht kandidieren werde», sagt Schmid in einem Interview mit denLeicht sei ihm der Entscheid nicht gefallen. «Bundesrat ist schliesslich das höchste Amt im Land. Ich bin wirklich in mich gegangen, habe intensiv mit meiner Frau gesprochen, mit meinem Umfeld, mit vertrauten Personen, auch aus anderen Parteien. »Am Ende habe der Bauch entschieden – gemeinsam mit seiner Frau.
«Denn das Amt stellt das Leben komplett auf den Kopf, es ist eine Zäsur – das betrifft nicht nur einen selbst. »Der 50-Jährige sitzt seit 2023 im Nationalrat und verantwortet in seiner Partei das Asyldossier. Nun möchte er seine Arbeit im Parlament fortsetzen: 2027 will er für den Thurgau in den Ständerat einziehen. Auch sein Beruf habe bei der Entscheidung eine Rolle gespielt.
Vor fünf Jahren machte sich Schmid als Partner einer Anwaltskanzlei selbstständig. Er habe viel Herzblut in das Unternehmen investiert, sagt er im Interview mit den Tamedia-Zeitungen weiter.
«Diese Tätigkeit ist mir sehr wichtig, ich bin da nah bei den Leuten. » Im Parlament schätzt er zudem die Freiheit, seine Positionen offen vertreten zu können.
«Ich will weiterhin sagen können, was ich denke, derzeit kann ich so mehr bewegen. » Unter anderem will er die neuen Verträge mit der EU bekämpfen. Eine endgültige Absage an einen möglichen Wechsel in die Landesregierung ist das allerdings nicht. Ob er eine spätere Bundesratskandidatur ausschliesse?
«Nein, überhaupt nicht. Jetzt ist jetzt. » Vorerst führe sein Weg durchs Parlament – und hoffentlich in einem Jahr in den Ständerat. Wer stattdessen für die SVP antreten soll, kommentiert Schmid nicht.
Nur so viel: «Die SVP hat sehr viele gute Kandidaten – da wird sich bis zur Deadline am Freitag noch einiges tun. »
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