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Insbesondere in der Offensive hakt es weiterhin. Und so wächst langsam, aber sicher auch der Frust gegen einen, der eigentlich als unantastbar galt: Aufstiegs-Trainer Miron Muslic. Nach dem Dresden-Spiel entlädt sich der Frust der Schalker nun erstmals richtig gegen ihren Coach.
📌 Pokal-Niederlage in Dresden
Natürlich wusste Muslic selbst, dass seine Mannschaft in Dresden kein gutes Spiel gezeigt hatte. Und so versuchte er auch gar nicht erst, irgendetwas schönzureden. „Wir waren extrem unsauber, unpräzise mit dem Ball. Wir sind sehr enttäuscht, müssen sehr selbstkritisch sein“, gab der 44-Jährige zu Protokoll.
„Die kommenden Wochen werden sehr hart, aber das werden wir überstehen“, gab er sich dennoch kämpferisch. Nach dem Pokalaus warten auf Schalke 04 in der Liga bis zur Länderspielpause noch zwei Duelle: zuhause gegen Leipzig und auswärts in Hoffenheim.
Auch über die Offensivbemühungen wollte der S04-Trainer noch ein Wort verlieren. Lässt man mal die erste Pokalrunde mit Verlängerung gegen Halle außen vor, haben die Königsblauen seither in acht Pflichtspielen nur magere vier Tore erzielt. Egal, ob die Stürmer Edin Džeko, Hee-chan Hwang, Moussa Sylla oder Junior Adamu hießen: Vorne geht fast nichts zusammen.
Muslic allerdings sieht hier das ganze Team in der Pflicht: „Ich muss die Stürmer in Schutz nehmen. Es ist eine kollektive Aufgabe der Mannschaft.“ Eine Aussage, die so manchem Fan sauer aufstößt. Einige der Reaktionen auf „X“ haben wir gesammelt:
Allerdings gibt es natürlich auch weiterhin viele Fans, die zum Trainer halten. Sie verweisen darauf, dass es klar war, dass den Knappen eine schwierige Saison bevorsteht. „Ich vertraue Muslic und dem Team. Wir müssen daraus lernen. Mutig und lernbereit sein. Zusammenhalten“, schreibt ein Schalke-Fan. „Wo seid ihr falsch abgebogen?“, fragt in Bezug auf diejenigen, die Muslic hinterfragen, ein anderer entgeistert.