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Der Poker um JJ Gabriel spitzt sich immer weiter zu. Real Madrid scheint die besten Karten zu haben, gleichzeitig ist der FC Bayern angeblich ebenfalls noch in der Verlosung.
Nach Informationen von Sky gibt es zwischen dem Ausnahmetalent von Manchester United und den Königlichen aus Madrid mittlerweile schon eine mündliche Grundsatzvereinbarung über einen Wechsel.
Demnach soll der Transfer nun zügig über die Bühne gehen, eine endgültige Einigung gibt es allerdings noch nicht. Auch deshalb sollen andere interessierte Klubs, etwa die Bayern oder Paris Saint-Germain, noch nicht gänzlich aus dem Rennen um den 16-Jährigen sein.
Wie Bild-Fußballchef Christian Falk auf seinem Portal cfbayerninsider berichtet, sollen die Münchner sogar noch ganz konkrete Chancen haben, Gabriel unter Vertrag zu nehmen. Nach wie vor gäbe es Gespräche zwischen dem FCB und dem Team des jungen Engländers.
Aufgrund der derzeitigen Verletzungsprobleme in der Offensive - unter anderem fehlt dem Rekordmeister in Ismael Saibari, Serge Gnabry, Jamal Muiala und Luiz Diaz wichtiges Personal -, könnte für die Bayern ein Transfer bereits im kommenden Winter-Transferfenster interessant werden. Dass Gabriel im Falle einer Einigung für die erste Mannschaft eingeplant sei, war bereits in den vergangenen Wochen durchgesickert.
Die spanische Zeitung Sport hatte unlängst bereits davon geschrieben, dass sich Real in der absoluten Spitzenposition um einen Transfer Gabriels befinde. Der Spieler habe demnach PSG einen Korb gegeben und betont, unbedingt nach Spanien in die LaLiga wechseln zu wollen.
Fest steht bereits, dass Gabriel seinen bisherigen Klub Manchester United im Sommer verlassen wird. Gabriel spielt seit seinem elften Lebensjahr für die Red Devils und erzielte vergangene Saison 23 Tore in 23 U18-Partien. Dafür wurde er zum besten Spieler der U18-Premier-League gewählt. Im August feierte er zudem sein Profidebüt und wurde zum jüngsten United-Spieler der Klubgeschichte in der ersten Mannschaft.
Ein Wechsel in ein anderes Land ist für Gabriel aufgrund der Brexit-Regeln eigentlich erst mit 18 Jahren möglich. In England darf er derzeit nur einen Stipendiatenvertrag unterschreiben, einen Profivertrag erst ab 17. Die Herkunft seiner Eltern könnte ihm jedoch ein Schlupfloch eröffnen: Nach Sky-Informationen will Gabriel einen zypriotischen Pass beantragen. Dadurch wäre ein Wechsel bereits im Januar möglich.
Für Schlagzeilen hatte Gabriel zuletzt gesorgt, weil er Manchester United offenbar gebeten hatte, seine Registrierung beim Klub aufzuheben. Der Vorgang habe bei United für einen "Schock" gesorgt und sei "fast beispiellos", berichtete der Telegraph.