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Mit 29 Jahren und angesichts vieler junger Talente im GP-Paddock, wusste Jake Dixon, dass er für 2026 kein MotoGP-Team von sich überzeugen kann. Gleichzeitig zählte der Engländer aber auch in der Moto2 bereits zu den älteren Fahrern, weshalb Dixon den Wechsel in die Superbike-WM anstrebte. Das Angebot der Honda Racing Corporation kam für den aus Dover stammenden Strahlemann zum genau richtigen Zeitpunkt.
Nach einer schwierigen Rookie-Saison, die von Stürzen und Verletzungen geprägt war, blickt Dixon zuversichtlich auf die kommende Saison. Denn Honda bringt für 2027 eine neue CBR1000RR-R, in die auch die Wünsche des Engländers eingeflossen sind. Und womit er überhaupt nicht gerechnet hat: Honda braucht ihn als Ersatz von Werkspilot Joan Mir in der MotoGP. Unmittelbar nach der Präsentation der neuen Fireblade auf der Motorradmesse EICMA brach Dixon nach Katar auf.
«Zunächst einmal möchte ich mich bei Honda für diese Gelegenheit bedanken. Der Anruf, eines dieser Motorräder fahren zu dürfen, ist immer etwas ganz Besonderes, und ich freue mich sehr darauf. Ich glaube, jeder Fahrer träumt schon als Kind davon, für das Honda-Werksteam in der MotoGP zu fahren», jubelte der 30-Jährige. «Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal ein MotoGP-Motorrad gefahren bin, daher müssen wir das Wochenende ruhig angehen lassen und Schritt für Schritt vorgehen. Ich wünsche Joan alles Gute und hoffe, ihn bald wieder auf dem Motorrad zu sehen. Auch für mich war es kein einfaches Jahr, daher kann ich mich sehr gut in seine Lage versetzen. Lasst uns das Beste aus diesem Wochenende machen.»
Übrigens: Es ist nicht der erste Auftritt von Dixon in der MotoGP! 2021 pilotierte der 30-Jährige im Petronas-Team wegen der Suspendierung von Maverick Viñales bei den Meetings in Silverstone und Aragón eine Yamaha M1!
Ebenfalls in Katar am Start: Ducati-Werkspilot Iker Lecuona, der im Gresini-Team erneut den verletzten Fermin Aldeguer ersetzen wird.