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Zwischen Nuri Sahin (38) und seinem Trainerkollegen Orhan Ak (47) ist nach dem 2:1 in der Süper Lig zwischen Basaksehir FK und Gaziantep FK zu teils wilden Szenen im Innenraum des Basaksehir Fatih Terim Stadion gekommen.
Die beiden Coaches hatten bereits während des Spiels Meinungsverschiedenheiten, diese entluden sich nach dem Abpfiff beinahe in einem handfesten Konflikt. Ak war stinksauer, nachdem Sahin in seine Richtung gemeckert hatte, und wollte auf den langjährigen Bundesligaprofi losgehen. Mehrere Mitglieder beider Trainerstäbe mussten die Streithähne trennen, was gar nicht so leicht war, denn Ak war auf 180.
Für sein Verhalten sah Gazianteps Trainer nachträglich die Rote Karte von Schiedsrichter Alpaslan Sen. Ihm droht nun eine empfindliche Strafe.
Sahin wollte sich nicht konkret zum Auslöser und den Geschehnissen äußern. Er sagte auf der Pressekonferenz später lediglich: "Was dort passiert ist, ist dort passiert und bleibt auch dort. Ich möchte auf solche Dinge eigentlich gar nicht weiter eingehen."
Und weiter: "Für mich zählt nur das Spiel. Ich verhalte mich niemals respektlos. Wer mich kennt, weiß das. Ich wünsche Antep viel Erfolg. Für uns waren es sehr wichtige drei Punkte."
Für Sahin (Vertrag bis 2028) ist Basaksehir die erste Trainerstation seit seiner Entlassung bei Borussia Dortmund Anfang 2025. Er übernahm den Klub aus Istanbul vor gut einem Jahr und sammelte in 45 Partien bislang einen Punkteschnitt von 1,62.
In der Tabelle der Süperlig belegen Sahins Schützlinge um den ehemaligen HSV-Stürmer Davie Selke nach dem Erfolg gegen Gaziantep den zehnten Tabellenrang. Der Rückstand auf einen Platz im internationalen Wettbewerb beträgt vier Zähler.
Am nächsten Montag trifft Basaksehir im Istanbuler Nachbarschaftsduell auf Besiktas (17 Uhr).