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Ein starker Benjamin Burić, zahlreiche vergebene Chancen und eine schwere Hypothek aus der Anfangsphase: Die Gallier unterliegen der SG Flensburg-Handewitt mit 25:31. Auch eine Leistungssteigerung nach der Pause reicht nicht, um die Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
29.10.2026, 20:48 UhrFlensburg
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Die Hypothek aus der Anfangsphase war zu groß: Handball-Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten musste sich am Donnerstagabend der SG Flensburg-Handewitt mit 25:31 (11:16) geschlagen geben. Vor 6039 Zuschauern liefen die Gallier früh einem deutlichen Rückstand hinterher. Vor allem Flensburgs Torhüter Benjamin Burić und die eigene Chancenverwertung machten den Gästen das Leben schwer.
Schon nach gut sechs Minuten stand es 5:2 für die Norddeutschen. Vier technische Fehler leisteten sich die Balinger bereits in der Anfangsphase. Dazu kam Burić, der mit seinen Paraden früh zum Faktor wurde. Beim 7:3 (10.) lag Flensburg erstmals vier Treffer vorn, nach 15 Minuten stand es 10:5. HBW-Trainer Matthias Flohr reagierte mit einer Auszeit, doch der Rückstand blieb zunächst bestehen. Beim 15:8 wuchs er sogar auf sieben Tore an. Immerhin kämpften sich die Gallier bis zur Pause auf 11:16 heran.
Diese Teams sieht Stefan Kretzschmar im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga
Nur noch wenige Tage, dann geht die Handball-Bundesliga wieder los. Mit dabei: der HBW Balingen-Weilstetten. Für den Aufsteiger geht es dabei von Beginn an gegen den Abstieg. Das sieht auch der bekannte TV-Experte Stefan Kretzschmar so.
Ein großes Problem waren die Strafwürfe. Bereits im ersten Durchgang ließen Georg Pöhle und Lion Zacharias Chancen vom Strich liegen. Nach dem Seitenwechsel scheiterte auch Sascha Pfattheicher an Burić. Zwar traf Elias Fügel zum 13:17 (36.), doch insgesamt verwandelte der HBW nur sechs seiner elf Siebenmeter.
Hoffnung machte dagegen Daniel Rebmann. Der eingewechselte Torhüter steigerte sich und hatte nach 40 Minuten bereits sieben Bälle abgewehrt. Doch gerade als die Gäste näher herankommen konnten, folgte der nächste Rückschlag: Beim 15:19 traf Csaba Leimeter nach starkem Durchbruch nur die Unterkante der Latte. Flensburg erhöhte im Gegenzug, bestrafte anschließend auch einen schwachen Abschluss von Mex Raguse und zog auf 21:15 davon.
Aufgeben wollten die Gallier dennoch nicht. Merlin Fuß verkürzte acht Minuten vor dem Ende auf 22:26. Doch die Gastgeber behielten die Kontrolle. Beim 28:23 fünf Minuten vor Schluss war die Vorentscheidung gefallen, Emil Jakobsen machte mit dem 29:23 den Deckel drauf. Der Linksaußen war mit zehn Treffern erfolgreichster Werfer der Partie. Burić beendete das Spiel mit 16 Paraden. Beim HBW traf Tobias Heinzelmann als bester Schütze viermal. Für die Gäste geht es nun am Sonntag nach Gummersbach.