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Der Entscheid des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS), dass die Sperre des Internationalen Eishockeyverbands (IIHF) gegen Russland mit der angeführten Begründung unzulässig sei, stürzt die Eishockey-Welt ins Chaos. Sieben Länder drohen mit einem Boykott von Spielen gegen das russische Nationalteam, in Deutschland werde eine Rückgabe des Turniers diskutiert und Kanadas Premierminister Mark Carney stellte klar, dass die Russen an der U20-WM, die um den Jahreswechsel in Kanada stattfindet, nicht teilnehmen dürften.
Und nun droht der Eishockey-WM weiteres Ungemach. Denn mit Skoda hat der langjährige Hauptsponsor, der schon seit 1993 bei den jährlichen Turnieren vertreten ist, einen Rückzug seines Sponsorings angedroht. «Wenn das russische Nationalteam an dem Turnier teilnimmt, werden wir unsere Beteiligung überdenken und weitere Massnahmen ergreifen», teilte der tschechische Autohersteller mit. Solange der russische Angriffskrieg in der Ukraine andauere, sei eine Rückkehr Russlands an die Eishockey-WM «nicht mit unseren Werten vereinbar», erklärte Skoda.
Das Tochterunternehmen von VW ist aber nicht der einzige Sponsor, der eine Rückkehr Russlands auf die internationale Eishockeybühne nicht unterstützt. So gab das schwedische Möbelunternehmen AJ Products gemäss Reuters am Montag bekannt, das Sponsoring für das Turnier im nächsten Mai zurückzuziehen. Der finnische Reifenhersteller Nokian Tyres kündigte ebenfalls an, sich als Sponsor zurückzuziehen, sollte Russland an der WM 2027 teilnehmen dürfen. (nih)