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Über weite Strecken gut gespielt und wegen individueller Fehler doch verloren: So lautete die Bilanz des letzten Cottbus-Auftritts in Darmstadt. Was die Frage aufwirft: Kann das gegen die Torfabrik des Tabellen-Zweiten aus Nürnberg gut gehen?
Es ist schon eine Weile her, das letzte Aufeinandertreffen von Energie Cottbus und dem 1. FC Nürnberg. Dafür war es umso bedeutender. Relegation stand über den gleich zwei Spielen im Mai 2009, die den damaligen Bundesligisten aus der Lausitz mit dem Zweitligisten aus Franken zusammenbrachten. Und die überraschenderweise beide an den Außenseiter aus Nürnberg gingen. 2:0 daheim, gar 3:0 in Cottbus.
Weshalb der letzte Sieg einer Cottbuser über einer Nürnberger Mannschaft noch viel länger her ist. Im Mai 2003 siegte Energie mit 2:1 über den "Club". Eine Woche später waren trotzdem beide Teams abgestiegen aus der Bundesliga.
Alles olle Kamellen, kann man nun aus Cottbuser Sicht getrost sagen. Schwerer wiegt da schon die aktuelle Top-Form der Mannschaft von Trainer Miroslav Klose. Ungeschlagen ist der Tabellen-Zweite und das bei einer Tor-Differenz von 20:10. Entspricht einem Torschnitt von nahezu drei Treffern pro Partie. Viel Raum für individuelle Fehler, wie sie Cottbus zuletzt in Darmstadt die Punkte kosteten, ist also nicht.
Helfen, die fränkische Sturmfront zu stoppen, soll mit Leon Guwara ein Neuzugang, der zugleich ein alter Bekannter ist. Guwara spielte bereits in der Vor-Saison in Cottbus, ehe sein auslaufender Vertrag nicht verlängert wurde. Nun die Rolle rückwärts, die den gebürtigen Bremer gegen Nürnberg direkt in die Startelf spült.