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Bei der 0:1-Niederlage in Dortmund setzt Adi Hütter erstmals auf Baum als Linksverteidiger. Der 21-Jährige überzeugt – und erweitert die Möglichkeiten der Eintracht.
Frankfurt – Adi Hütter überraschte beim Gastspiel von Eintracht Frankfurt bei Borussia Dortmund mit einer personellen Entscheidung: Er setzte Keita Kosugi erstmals auf die Bank und brachte Elias Baum als Linksverteidiger. Der Trainer der Eintracht nannte dafür zwei Gründe: „Er hat das schon in der Jugend gespielt. Und er bringt mehr Größe mit als Kosugi.“
Das Eigengewächs der Hessen, das am heutigen Montag seinen 21. Geburtstag feiert, nutzte diese Möglichkeit. Er leitete mit einem Diagonalball eine große Chance von Nnamdi Collins (4.) ein und gewann elf seiner zwölf Zweikämpfe. In den direkten Duellen mit Julian Ryerson hielt Baum dagegen und setzte sich immer wieder zur Wehr.
Der U21-Nationalspieler erklärte anschließend: „Ich habe in der Jugend sehr oft als Linksverteidiger gespielt. Auf dieser Position habe ich häufiger den Blick nach innen. Das kann uns im Spiel helfen. Es hat sich daher ganz gut angefühlt.“ Baum nahm die ungewohnte Rolle an und überzeugte. Er entwickelt sich unter Hütter kontinuierlich weiter und wird intern für seinen Lerneifer und seine Arbeitseinstellung geschätzt. Diese Mischung hat ihn in seiner Karriere immer weiter nach oben gebracht.
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Hütter lässt jedenfalls seinen Worten Taten folgen. Im Sommer schob er einem Wechsel Baums zum Hamburger SV, dem kommenden Pokal- und Bundesligagegner, einen Riegel vor. Der Trainer traut dem Eigengewächs offenbar zu, den nächsten Schritt zu machen. Schon in seiner ersten Frankfurter Amtszeit bewies Hütter mit Daichi Kamada ein gutes Gespür.
Der Japaner kehrte im Sommer 2019 aus Belgien zurück, überzeugte in der Vorbereitung und wurde später zu einem wichtigen Faktor auf dem Weg zum Europa-League-Titel 2022. Baum hat zweifelsohne noch einen weiten Weg vor sich. Sein Auftritt in Dortmund hat Hütter aber eine zusätzliche Möglichkeit eröffnet: Der Trainer kann auf der linken Abwehrseite künftig je nach Gegner und Anforderung entscheiden.