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Drei gute Werder-News gegen den TSG-Heimfluch

Der SVW will am Samstag erstmals seit neun Jahren wieder ein Heimspiel gegen Hoffenheim gewinnen.

Daniel Thioune hatte gute Nachrichten parat | Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Lässt man die bittere Last-Minute-Pokalpleite in Dortmund außen vor, ist Werder Bremen seit der Niederlage in Freiburg am ersten Bundesliga-Spieltag ungeschlagen. Seither gab es für die Grünweißen drei Siege und drei Remis zu feiern. Und einen Niclas Füllkrug in Gala-Form.

Der 33-Jährige hat jetzt schon wettbewerbsübergreifend elf Saisontore auf dem Konto. In der Bundesliga sind es für den führenden der Torschützenliste acht. Damit ist er im Schnitt alle 60 Minuten an einem Werder-Tor direkt beteiligt. Nur Barça-Kapitän Raphinha (alle 53 Minuten) ist in Europas Top-fünf-Ligen noch effizienter (unter den Spielern mit mindestens 500 Einsatzminuten).

Weserstadion "vollständig wiederhergestellt"

Die Zeit scheint also reif für den ersten Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim seit 2017. In der Bundesliga gewann Werder gegen die Kraichgauer sogar letztmals 2014!

Vor dem Duell am Samstagnachmittag gab es passend dazu auch gute Nachrichten vom Weserstadion. Das kann nach dem Teileinsturz der Tribüne erstmals wieder voll ausgelastet werden.

"Der nach einem Teileinsturz im Juli gesperrte Tribünenbereich in Block 53 des Weserstadions ist vollständig wiederhergestellt und wurde am Donnerstagmittag vom Bauordnungsamt für die Nutzung freigegeben", teilte der Klub am Donnerstag mit.

Njinmah und Deman vor Comeback

Wieder mit dabei sein kann dann auch Justin Njinmah. Der Angreifer hat seine schwere Muskelverletzung schneller auskurieren können als zunächst gedacht und ist laut Trainer Daniel Thioune schon wieder eine Kaderoption.

"Er wird nicht von Anfang an spielen können, könnte aber vielleicht in einer Phase ins Spiel kommen, wo wir ihn benötigen und sicherlich eine halbe Stunde spielen", so Thioune auf der Pressekonferenz.

Justin Njinmah ist zunächst wieder Joker-Option | THOMAS KIENZLE/GettyImages

Gute Nachrichten gab es auch von Stamm-Linksverteidiger Olivier Deman, der im Pokal in Dortmund wegen Schmerzen an der Sehne unter dem Fuß passen musste. "Er hat bei einer nicht so hohen Belastung komplett mittrainieren können und das Go für das Abschlusstraining. Wenn er schmerzadaptiert trainieren kann, wird er wieder eine Kaderoption sein", erklärte Thioune zum Belgier.

Was nichts anderes heißen dürfte als: Kann Deman die letzte Einheit voll mitmachen, wird er gegen die TSG in der Startelf stehen. Zu wichtig ist Deman geworden. Echte Alternativen sucht man wegen der Verletzungen von Felix Agu und Moussa Ndiaye im SVW-Kader vergeblich.

Youngster Erevbenagie bei U23 verletzt

Verzichten muss Thioune dagegen auf Youngster Paul Erevbenagie, der sich bei der U23 im kleinen Derby gegen die Zweitvertretung des HSV verletzt hat. "Es hat sich gestern so verhalten, dass er sich früh am Sprunggelenk verletzt hat. Er ist gerade im MRT und steht nicht zur Verfügung", verriet Thioune.

Nebem Erevbenagie fehlen am Samstag auch die oben erwähnten Agu und Ndiaye, genau wie Niklas Stark, Jens Stage, Keke Topp, Salim Musah und Skelly Alvero.

Die voraussichtliche Werder-Startelf gegen Hoffenheim

Hein - Arthur, Pieper, Friedl, Deman - Reis, Regeer - Weiser, Chuki, Grüll - Füllkrug

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