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Der FC Getafe muss eine Verpflichtung von Ex-BVB-Star Jadon Sancho offenbar endgültig abschreiben.
Wie die spanische Zeitung Marca berichtet, haben Sanchos Berater Getafes Präsident Angel Torres eine Absage erteilt.
Der spanische Erstligist hatte zuletzt versucht, den derzeit vereinslosen Offensivspieler zu verpflichten. Sancho war wohl prinzipiell auch offen für ein Engagement bei Getafe, in puncto Gehalt wurde man sich allerdings nicht einig.
So hatte der Telegraph zuletzt berichtet, dass die Spanier Sancho einen Vertrag bis kommenden Sommer mit einem Gehalt in Höhe von lediglich rund 12.000 Euro pro Woche boten (etwa 400.000 Euro bis Saisonende). Zum Vergleich: Der Ende Juni ausgelaufene Vertrag bei Manchester United hatte dem ehemaligen Dortmunder knapp 300.000 Euro wöchentlich und damit ungefähr 25-mal so viel eingebracht.
Laut Marca war Getafes Angebot zwar deutlich besser dotiert als vom Telegraph berichtet. Sanchos Forderungen wollte der Klub aus LaLiga allerdings nicht erfüllen, der Engländer soll sich demnach drei Millionen Euro netto für die restliche Saison vorgestellt haben.
Wie die Marca weiter berichtet, hat sich Sancho ein finanziell deutlich lukrativeres Ziel ausgesucht. So soll dem 26-Jährigen ein Angebot aus dem arabischen Raum vorliegen, das seine Forderungen erfüllen würde. Möglicherweise zieht es Sancho also nach Saudi-Arabien, allerdings wurde er vor einigen Wochen auch mit Arabian Falcons FC aus Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) in Verbindung gebracht.
Sancho, der einst beim BVB seinen Durchbruch feierte und zu einem der besten jungen Offensivspieler der Welt avancierte, würde dem europäischen Fußball damit den Rücken kehren. 2021 hatte Manchester United noch satte 85 Millionen Euro Ablöse für den 23-maligen englischen Nationalspieler nach Dortmund überwiesen, die hohen Erwartungen im Old Trafford konnte Sancho allerdings nie erfüllen.
Eine wirklich gute Phase hatte Sancho in den vergangenen Jahren lediglich, als er in der Rückrunde der Saison 2023/24 an den BVB verliehen war und mit den Borussen unter anderem das Champions-League-Finale erreichte. Diesen Sommer war eine erneute Rückkehr Sanchos nach Dortmund zwar Thema, letztlich entstanden allerdings nie konkrete Verhandlungen darüber.
Bei United hatte der Dribbelkünstler indes schon lange keine Zukunft mehr. Da Leihen an den FC Chelsea und Aston Villa in den vergangenen beiden Spielzeiten nicht so funktionierten wie erhofft, geriet Sanchos Karriere mehr und mehr ins Stocken. Nach dem Vertragsende in Manchester konnte Sancho bis dato keinen neuen Klub finden, Interesse hatten neben Getafe wohl unter anderem auch Klubs aus Italien oder der Türkei angemeldet.