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Eintracht-Dauerläufer Onyedika fürchtet sich vor drohender Sperre

Raphael Onyedika ist der Dauerläufer bei Eintracht Frankfurt. Das könnte sich bald ändern, denn dem Mittelfeldspieler droht eine baldige Gelbsperre.

Frankfurt – Es wäre fast ein bitterer Nackenschlag für Eintracht Frankfurt gewesen: Kurz vor der Pause im Bundesligaspiel am Freitagabend setzte Kölns Said El Mala zu einem beeindruckenden Solo an, ließ dabei Raphael Onyedika stehen und verfehlte das Tor nur knapp. Dass er überhaupt zum Torabschluss kam, lag aber nicht nur an El Malas Sprintstärke, sondern daran, dass Frankfurts Sechser sich bewusst aus dem Zweikampf heraushielt, wie er jetzt zugab.

05.08.2026, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Pressekonferenz Raphael Onyedika v.l. Raphael Onyedika (Eintracht Frankfurt)
Neuzugang Raphael Onyedika ist der Dauerläufer im Eintracht-Kader. © Jan Huebner/Jan Hübner

„Von El Malas Geschwindigkeit habe ich in der Videovorbereitung einen Vorgeschmack bekommen. Das hat sich dann auf dem Platz bestätigt. In der genannten Situation hatte ich aber tatsächlich die vier Gelben Karten und eine drohende Sperre im Kopf. Ich war hin- und hergerissen, am Ende habe ich mich gegen das Foul entschieden“, berichtete Onyedika im Interview mit der Presseabteilung seines Vereins.

Eintracht-Neuzugang Onyedika hat keine positiven Erinnerungen an den BVB

Glück für Onyedika und die Eintracht in dieser Situation, aber die Lage ändert sich auch vor der kommenden Herausforderung nicht: Kassiert der Mittelfeldmann eine Gelbe Karte gegen Borussia Dortmund, muss er am folgenden Spieltag zuschauen. Es wären zeitgleich die ersten Pflichtspielsekunden in dieser Saison, die der Nigerianer verpassen würde. Die Ausgangslage sorgt also noch einmal für zusätzlichen Druck, der aufgrund des großen Publikums eh schon nicht gering ausfällt.

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„An so viele Zuschauer kann ich mich nicht erinnern. Ich habe schon viel über das Stadion, die Stimmung und nicht zuletzt das gegnerische Team gehört. Ich denke, es wird schön und anstrengend“, freut sich der 26-Jährige auf die Herausforderung im Signal-Iduna-Park am Samstagabend. Mit Blick auf die Historie stehen die Vorzeichen schlecht für die Eintracht: 14 der letzten 15 Auswärtsauftritte verlor die SGE in Dortmund.

Und auch Neu-Frankfurter Onyedika hat nicht nur gute Erinnerungen an den BVB. Mit Club Brügge verlor er vor zwei Jahren in der Champions League gegen Schwarz-Gelb. „Wir als Club Brügge haben lange Zeit richtig gut dagegengehalten, hatten Chancen, selbst 1:0 oder 2:0 zu führen. In den letzten 20 Minuten ist die Partie gekippt, der BVB hat in der Schlussviertelstunde drei Tore erzielt und 3:0 gewonnen“, erinnert er sich an die bittere Niederlage.

Für Onyedika und seine Mannschaftskollegen gilt es jetzt, die schlechten Statistiken gegen den BVB zu verbessern. Immerhin reist man mit dem ersten Heimerfolg seit März diesen Jahres im Rücken nach Dortmund. Dort werden auch Onyedikas Zweikampffähigkeiten in der Defensive gefordert sein, die er im besten Fall so präsentiert, dass er ohne Gelbe Karte aus der Partie geht. (phm)

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