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Sogar Brighton-Boss Tony Bloom meldete sich im Sommer 2025 persönlich bei dem Franzosen. Der Premier-League-Klub wollte einen Wechsel des Kölner Shootingstars ausloten. Doch auch andere Interessenten versuchten offenbar, über Souque an El-Mala heranzukommen.
📌 Fakten zum El-Mala-Poker
Im „Spielmacher“-Podcast von Sky-Moderator Sebastian Hellmann gewährte Souque nun interessante Einblicke. „Ich kenne viele Vorstände von vielen großen Clubs in Europa. Manchmal rufen die mich an, weil sie mich privat kennen“, erklärte der 55-Jährige. Seine Rolle sei allerdings klar begrenzt: „Ich sage nur, was abgestimmt ist mit Thomas Kessler. Ich bin maximal und in wenigen Fällen ein Assistent von Thomas.“
Auch Borussia Dortmund versuchte offenbar, den kurzen Dienstweg zu nutzen. Auf die Frage nach einem Anruf aus Dortmund antwortete Souque: „Ja klar, weil ich die kenne.“ Schließlich verbindet Rewe und den BVB ebenfalls eine langjährige Partnerschaft.
Doch beim Werben um den Offensivspieler gab es für Dortmund nichts zu holen. Souque machte den Schwarz-Gelben die Kölner Haltung unmissverständlich klar: „Ich habe nur bestätigt, noch mal auf dem inoffiziellen Weg, dass der offizielle Weg die Wahrheit ist und es nichts bringt, mit einem anderen Angebot zu kommen.“
Die finanzielle Schmerzgrenze lag damals bei 50 Millionen Euro. „Unter 50 (Millionen Euro, Anm. d. Red.) gibt es keine Diskussion“, stellte Souque klar. Am Ende blieb El-Mala in Köln. Sportchef Thomas Kessler lehnte die Angebote ab und verlängerte den Vertrag bis 2031. Souques Fazit fällt entsprechend positiv aus: „Dortmund hat sehr gute Spieler geholt, wir haben einen sehr guten Spieler behalten. Ich glaube, alle sind Sieger in der Geschichte.“
Auch im Gemeinsamen Ausschuss des FC sprach sich Souque für einen Verbleib aus. Sieben Mitglieder entscheiden dort über wichtige Vorschläge der Geschäftsführung. „Im Gemeinsamen Ausschuss, wo sieben Leute mit darüber entscheiden, was die Geschäftsführung des FC vorschlägt, habe ich wie alle anderen auch klar entschieden, dass wir uns freuen, wenn Said bleibt“, erklärte er.
Eine Garantie für den Verbleib gab es allerdings nicht. „Es war keine sichere Sache“, räumte Souque ein. Bei einem konkreten Wechselwunsch, einer entsprechenden Ablöse und dem passenden Angebot hätte Köln durchaus verhandelt.
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Doch El-Mala entschied sich für den FC. Die sportliche Perspektive, seine Familie und das vertraute Umfeld sprachen für einen Verbleib. Souque sieht darin eine große Chance: „Wir spielen zwar keine Champions League, aber es ist für seine Entwicklung eine sehr positive Sache.“
Auch über einen möglichen Verkauf in der Zukunft möchte der Rewe-Boss nicht spekulieren. Seine Haltung ist eindeutig: „Es gibt keine Summe, jetzt ist das sowieso kein Thema. Wir werden es im Juni sehen.“ Der nächste Transferpoker um El-Mala könnte also schon im Sommer beginnen.