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Im Sommer wollte Borussia Dortmund den Kader gerne mit Said El Mala verstärken. In den Verhandlungen mit dem 1. FC Köln wurde allerdings kein Konsens gefunden. Offerten im Bereich von 50 Millionen Euro haben nicht gereicht, um die Bosse in der Domstadt von einem Verkauf zu überzeugen. Aufgegeben hat der BVB den 20-Jährigen aber noch nicht.
Mehrere Medien zitieren Carsten Cramer von einer Podiumsdiskussion. Der Geschäftsführer der Schwarz-Gelben wurde nach El Mala gefragt und schloss nicht aus, dass die Dortmunder beim Offensivspieler einen weiteren Vorstoß wagen: „Es gibt noch keine Entscheidung darüber, wie wir in den nächsten Transferperioden vorgehen werden.“ Einzelne Namen wolle er nicht kommentieren, auch nicht den von El Mala, obwohl „seine Qualität nach wie vor besteht“.
Anschließend ging er aber trotzdem näher auf die Situation ein. „Aus unserer Sicht haben wir Köln für El Mala ein riesiges Angebot unterbreitet. Vor vielleicht fünf Jahren hätten wir nicht so viel Geld für einen Spieler bezahlt. Wir werden keine lächerlichen oder unsinnigen Preise zahlen, weil wir ein solider und seriöser Verein sein wollen“, erläuterte der BVB-Boss.
Dahingehend könnte es dann doch problematisch werden. Nach seiner Vertragsverlängerung beim FC sind die bisher als Schmerzgrenze deklarierten 50 Millionen Euro wohl nicht mehr ausreichend, um El Mala aus Köln wegzulotsen. Die ‚Sport Bild‘ hatte berichtet, dass sich der Preis für den Nationalspieler erhöht hat. Eine genaue Zahl nannte das Fachmagazin aber nicht.
Cramer sagte, man sei nicht dazu bereit, „für Erfolge finanzielle Risiken einzugehen“. Inwieweit diese Aussage in Stein gemeißelt ist oder vielleicht sogar einen ersten diskreten Schachzug in den möglicherweise bevorstehenden Verhandlungen darstellt, bleibt offen. Klar ist, dass der BVB sich weiterhin mit El Mala beschäftigt. Andernfalls wäre Cramer bezüglich der Personalie wohl nicht so in Plauderlaune gewesen.