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Peinliche Schlussphase gegen die Raptors, schwache Auftritte: Für Bronny James wird der Druck immer größer.
Ein sicherer Sieg wäre den Los Angeles Lakers beinahe noch durch die Finger gerutscht, und zwar fast im Alleingang durch Bronny James. Der 22-Jährige zeigte am Sonntag (1. November) gegen die Toronto Raptors eine völlig desolate Vorstellung. Ohne seinen berühmten Vater LeBron James kommt der Filius bei den Lakers richtig unter die Räder.
Dabei sah alles nach einem entspannten Abend aus. Das Team um NBA-Superstar Luka Doncic lag klar vorne. Lakers-Coach JJ Redick leerte deshalb die Bank und schickte auch Bronny James aufs Parkett. Was dann passierte? Der Vorsprung von 15 Punkten schmolz innerhalb weniger Minuten plötzlich auf wenige Zähler zusammen.
Der Trainer musste die Reißleine ziehen. Unnötige Ballverluste, dazu fehlende Kontrolle: Bronny James wurde wieder vom Feld genommen. In den sozialen Medien machten Videos der Szene schnell die Runde und sorgten für harsche Kritik. Für viele ist Bronny James ein „Nepo-Baby“, das seine Chance vor allem dem Namen seines Vaters zu verdanken hat.
Die Erwartungen verfehlt der Aufbauspieler auch in seiner dritten NBA-Saison bei den Los Angeles Lakers deutlich. 2024 wurde er in der zweiten Runde an 55. Stelle gedraftet und bekam einen üppigen Millionenvertrag.
Die Zahlen sind bitter: Lediglich zwei Punkte erzielte er in drei Partien, bei insgesamt rund zehn Minuten Spielzeit. Schon in der Vorbereitung hatte er auf ganzer Linie versagt. Gegen die Toronto Raptors stand er knapp zwei Minuten auf dem Feld. Sein Plus-Minus-Wert in dieser Zeit: minus 11.
In der ausverkauften Arena in Los Angeles gab es vom Publikum für diese Leistung Pfiffe. Bronny James verließ das Parkett mit hängendem Kopf.
Für viele Experten ist klar: Es muss sich etwas tun. Schon jetzt kursieren Trade-Gerüchte. Ob Bronny James noch den Sprung zum verlässlichen NBA-Spieler schafft? Das hängt davon ab, ob er endlich konstant gute Leistungen bringt. Bislang ist ihm das nicht gelungen. Und die Geduld der Fans und des Franchises scheint begrenzt zu sein. (red)