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Bei Eintracht Frankfurt formt Trainer Adi Hütter den Angriff um Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib. Die Hintergründe zur Offensive.
Frankfurt – Zehn Tore in sieben Bundesliga-Spielen – offensiv läuft es bei Eintracht Frankfurt unter dem neuen Trainer Adi Hütter noch längst nicht perfekt. Doch der Österreicher, der in seiner ersten Amtszeit am Main die sogenannte „Büffelherde“ aus Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic formte, kann sich seit seiner Rückkehr auf ein Duo absolut verlassen.
Im aktuellen Spielsystem übernehmen Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib zentrale Rollen im Angriffszentrum. Das belegen nicht zuletzt ihre Zahlen. Wettbewerbsübergreifend kommt Burkardt auf sieben Treffer sowie vier Assists, während Neu-Nationalspieler Ebnoutalib ebenfalls siebenmal traf und zwei weitere Tore vorbereitete. „Die Zahlen sprechen für sich“, lobte Eintracht-Trainer Adi Hütter das Duo im Bild-Interview.
Dabei scheint den Stürmern das neue System von Hütter zugutezukommen. Während die Eintracht in vorangegangenen Spielzeiten mit Omar Marmoush und Hugo Ekitike – besser bekannt als „Hugomar“ – über zwei extrem antrittsschnelle Individualisten verfügte, die vor allem aus der Tiefe heraus agierten, setzt das aktuelle System stärker auf mannschaftliche Geschlossenheit.
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Das passt besonders zum Profil von Burkardt, der von passgenauen Zuspielen seiner Mitspieler profitiert. Der 23-Millionen-Euro-Mann bildet so den erhofften Fixpunkt im Frankfurter Angriffsspiel, wie er beim 3:1-Pokalerfolg über den HSV mit je einem Tor und Assist eindrucksvoll bewiesen hat. Neben ihm wirbelt Younes Ebnoutalib im Sturmzentrum und ist somit bereits eine Option für den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp.
„Nach der Vorbereitung hätte ich das ehrlich gesagt nicht erwartet“, zeigt sich Hütter überrascht über die aktuelle Form seines Stürmer-Duos. Dennoch meint er auch: „Sie sind echte Knipser, echte Goalgetter.“ Daher ist für ihn auch klar: „Also aktuell, wenn wir über deutsche Nationalspieler sprechen, haben wir das beste Duo.“
Damit stellen Burkardt und Ebnoutalib dieselben Qualitäten unter Beweis wie die frühere Frankfurter Erfolgs-Offensive, bei der Dynamik und körperliche Präsenz im Vordergrund standen. „Wir haben damals mit wahnsinniger Wucht, wahnsinniger Dynamik gespielt, die Büffelherde ins Leben gerufen“, erinnerte sich Hütter zu Saisonbeginn. Die Grundlage ist also gelegt, nun muss die Offensive aber noch häufiger in der Liga zuschlagen. Gegen den HSV (alle TV-Infos) gibt es bereits die erste Chance. (smu)