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Sturm-Boss schimpft über „Tourismus aus Ausland“
Sturm-Boss Christian Jauk findet einmal mehr deutliche Worte.
Sturm-Boss Christian Jauk findet einmal mehr deutliche Worte.

Nach den unschönen Szenen vor dem Grazer Derby zwischen Sturm und dem GAK (6:1) fand Christian Jauk deutliche Worte. „Irgendwann einmal muss man den Tourismus aus dem Ausland stoppen, wenn Leute nur kommen, um zu randalieren. Das geht einfach nicht. Punkt“, schimpft der Sturm-Boss.

„Was ich im Vorfeld an Videos bekommen habe, in denen normale Fans attackiert werden, dazu möchte ich jetzt nichts sagen“, schüttelte Christian Jauk im Sky-Interview den Kopf.

Tatsächlich war die Derbystimmung am Sonntag bereits rund um die Mittagszeit in der Grazer Innenstadt spür- und hörbar gewesen. Die GAK-Fans hatten sich am Kaiser-Josef-Platz versammelt, waren dann zum Stadion marschiert.

Böllerknaller und Leuchtraketen 
Die Böllerknaller waren ständiger Begleiter, auch Leuchtraketen flogen durch die Gegend. Bei der Ankunft beim Stadion folgten erste haarige Szenen, als Pyrogegenstände über die Polizeiabsperrungen hinweg in Richtung Menschenmassen geworfen wurden.

Polizisten schwer verletzt
Die Polizeipräsenz um die Arena war gerechtfertigt – vor allem beim Business-Center unweit des Autobahnzubringers kam es zu Auseinandersetzungen mit einer Fangruppierung, die von auswärtigen Hooligans unterstützt worden sein soll. Neben Sachbeschädigungen wurden bei der schändlichen Aktion zwei Polizisten, scheinbar schwerer, verletzt.

Versprechen von GAK-Präsident
Woraufhin in weiterer Folge sogar ein Sicherheitsmeeting der Exekutive mit der Bundesliga abgehalten wurde. Hier war vor allem das massiv vorhandene Pyrotechnikmaterial, das während des Spiels vor allem aus der GAK-Kurve für Unterbrechungen und Gefahr in Verzug sorgte, Grund der Sicherheitsbedenken. GAK-Präsident Rene Ziesler versicherte, dass man das Videomaterial sichten und Aktionen setzen werde.

Kantersieg und Horror-Verletzung
Zum Sportlichen: Sturm entschied das Derby letztlich mit einem 6:1-Kantersieg für sich.

So richtig zum Feiern zumute war den Heimischen aber aufgrund einer schweren Verletzung von Stammtormann Daniil Chudjakow nicht. Der Russe zog sich bei einem Zusammenprall mit Jacob Italiano einen Unterschenkelbruch zu und fällt lange aus.

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