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Noch hat der FC Sevilla die Niederlage bei Real Madrid nicht angehakt. Die Andalusier werfen LaLiga eine einseitige TV-Aufbereitung strittiger Szenen vor und haben nun offiziell Beschwerde eingelegt.
Der FC Sevilla hat nach dem 1:4 bei Real Madrid offiziell Beschwerde bei LaLiga eingelegt. Der Klub kritisiert die TV-Produktion der Partie im Santiago Bernabéu scharf und fordert umfassende Aufklärung zu mehreren umstrittenen Spielszenen.
Wie Sevilla in einer Mitteilung erklärte, richtet sich die Reklamation gegen die audiovisuelle Aufbereitung des Spiels sowie gegen Aussagen von Sergio Carranza Lezcano, den für die TV-Produktion verantwortlichen LaLiga-Funktionär.
Nach Ansicht der Andalusier wurden mehrere für den Spielverlauf wichtige Situationen unzureichend gezeigt oder gar nicht angemessen wiederholt. Dabei verweist der Klub unter anderem auf ein mögliches Foulspiel an Peque im Strafraum, einen angeblichen Ellbogeneinsatz von Arda Güler gegen denselben Spieler sowie ein mutmaßliches Foul an Robbie Ure vor dem zweiten Treffer von Real Madrid.
Demgegenüber sei ein Elfmeter für die Königlichen nach einem Zweikampf mit Kylian Mbappé aus zahlreichen Perspektiven gezeigt worden. Sevilla spricht von einer ungleichen Behandlung der Szenen.
Nun verlangt der Verein detaillierte Informationen zur Produktion der Übertragung. Dazu gehören Angaben zu den eingesetzten Kameras, dem beteiligten Personal und möglichen toten Winkeln bei der Bildauswahl. Außerdem fordert Sevilla die Herausgabe sämtlicher Originalaufnahmen der beanstandeten Szenen.
Zusätzlich trafen sich Vertreter des Klubs und des spanischen Schiedsrichterkomitees CTA. Dabei wurden die strittigen Szenen diskutiert. Nach Angaben Sevillas blieben beide Seiten aber bei deutlich unterschiedlichen Bewertungen.