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Alexander Zverev ist ab heute offiziell der aktuell beste Tennisspieler der Welt. Die ATP weist den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Der zweimalige Grand-Slam-Sieger selbst sieht sich nicht als den besten Spieler, aber er ist eben der fitteste.
12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 hält damit wieder ein Deutscher den Tennis -Thron. Zverev kommt seit Montag auf 9.550 Punkte, 100 mehr als der bisherige Spitzenreiter Jannik Sinner, der verletzungsbedingt seit seinem Wimbledonsieg im Juli nicht mehr gespielt hat.
Als Dritter weist der Spanier Carlos Alcaraz großen Rückstand auf. Becker hielt die Nummer eins in zwei Etappen zwischen Januar und September 1991 zwölf Wochen lang. Dies wird Zverev mit großer Wahrscheinlichkeit übertreffen, selbst wenn er bei den Australian Open im Januar früh scheitern sollte. Sinner war im Vorjahr Sieger des Masters in Paris, bei dem er nun fehlt.
Auch bei den ATP-Finals triumphierte er und erreichte in Melbourne das Halbfinale. Der Italiener könnte also noch reichlich Punkte verlieren.
"Es ist ein ganz anderes Gefühl, es ist sehr besonders. Es ist schon vergleichbar mit einem Grand-Slam-Sieg", hatte Zverev in Wien über seinen Meilenstein gesagt:"Aber einen Grand Slam gewinnst du über zwei Wochen, Nummer eins wirst du über zwölf Monate.
"ebneten den Weg zur Nummer eins. Aber es war vor allem seine körperliche Konstitution, an der der 29-Jährige fast wie ein Besessener arbeitet, die Zverev in diesem Jahr ganz nach oben im Ranking gebracht hat.
"Es ist ein ganz anderes Gefühl, es ist sehr besonders. Es ist schon vergleichbar mit einem Grand-Slam-Sieg", hatte Zverev in Wien über seinen Meilenstein gesagt:"Aber einen Grand Slam gewinnst du über zwei Wochen, Nummer eins wirst du über zwölf Monate.
"ebneten den Weg zur Nummer eins. Aber es war vor allem seine körperliche Konstitution, an der der 29-Jährige fast wie ein Besessener arbeitet, die Zverev in diesem Jahr ganz nach oben im Ranking gebracht haben.
"Ich wäre ein Idiot, hier zu sitzen und zu sagen, ich wäre so gut wie Jannik Sinner gewesen. Das war ich nicht. Ich war der zweitbeste Spieler, weil Carlos Alcaraz verletzt war und nicht spielen konnte", sagte Hamburger nach seinem Achtelfinalsieg in Wien. Aber:"Fitness und Gesundheit sind Teil des Tennissports.
Ganz einfach.
"Der Hamburger hat beim ATP-Turnier in Wien den Sprung an die Spitze der Weltrangliste perfekt gemacht. Am Montag besteigt er offiziell den Tennis-Thron. Und in diesem Bereich ist der Deutsche seiner Diabetis zum Trotz aktuell der Beste. Er absolviere während seiner vierwöchigen Saisonvorbereitung im Dezember"ungefähr fünf bis sechs Stunden am Tag Fitnesstraining und spiele eine Stunde Tennis", erklärte der Olympiasieger von Tokio.
"Das Verhältnis ist also viel mehr beim Fitness, damit ich eben fit bleibe und keine Verletzungen habe. Damit ich im fünften Satz das Gefühl habe, ich bin genau so fit wie im ersten.
" Seine Hauptkonkurrenten Sinner und Alcaraz, die im vergangenen Jahr alle vier Grand-Slam-Titel unter sich aufgeteilt hatten, waren in dieser Saison beide lange wegen Blessuren ausgefallen. Er habe"gegen Jannik vier oder fünf Mal nacheinander verloren und wenn er fit war, war er der beste Tennisspieler der Welt, keine Frage", gab Zverev zu:"Aber ich finde, dass ich die beste Saison hatte.
"Alexander Zverev die Nummer eins der Tennis-Welt? Das erschien vor wenigen Monaten noch utopisch. Ein Rückblick auf ein verrücktes Jahr. Diese Konstanz ist nun mit dem Status"Nummer eins der Welt" belohnt worden.
Neben dem Respekt und den Glückwünschen seiner Gegner würdigte auch der Deutsche Tennis Bund die Leistung seines Aushängeschildes.
"Heute ist ein historischer Tag für das deutsche Tennis. Sascha hat sich diesen Platz an der Spitze der Weltrangliste mit außergewöhnlicher Beharrlichkeit und harter Arbeit verdient", sagte Präsident Dietloff von Arnim:"Sascha ist momentan der beste Tennisspieler der Welt, und darauf sind wir als DTB unglaublich stolz. Er gehört zu den herausragenden deutschen Einzelsportlern unserer Zeit. Diese Leistung verdient höchste Anerkennung.
"Olympiasieger, zwei Grand-Slam-Titel und der Tennis-Thron, viel fehlt Zverev auf seiner Karriere-Wunschliste nicht mehr. Im Saisonendspurt stehen für die neue Nummer eins der Welt noch die ATP Finals in Turin und die Davis-Cup-Finalrunde in Bologna an. Die Finals konnte der Hamburger schon zweimal gewinnen, die Trophäe des traditionsreichen Teamwettbewerbs fehlt ihm noch in seiner Sammlung. Die Hoffnung, es diesmal Ende November schaffen zu können, ist groß beim deutschen Team.
Neben Zverev ist in Jan-Lennard Struff ein zweiter Einzelspieler in starker Form. Es wäre die absolute Krönung für den 29-Jährigen, dessen Körper im Saisonendspurt noch vier Wochen halten muss, bevor es wie jedes Jahr in den Urlaub auf die Malediven geht. Dort wird Zverev zwar die Seele baumeln lassen, aber die Füße nur ein bisschen. Denn sein Erfolgsrezept heißt: Fitness first, auch im Insel-Paradies.
Der Hamburger hat beim ATP-Turnier in Wien gegen Alex de Minaur den Finaleinzug verpasst. Die künftige Nummer eins unterlag in drei Sätzen. Tennis-Nachwuchs feiert Zverevs Platz auf dem Thron Ab Montag ist der Hamburger auf Platz eins der Weltrangliste. Er ist damit der erste Deutsche seit Boris Becker 1991.
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