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Alexander Zverev ist offiziell die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste. Von einer anderen deutschen Sport-Ikone wird er dafür entsprechend gewürdigt.
Timo Boll hat Alexander Zverevs Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste als "große Bestätigung" für die "Aufopferung" des Hamburgers gewürdigt - und erkennt gewisse Parallelen zu seinem eigenen Weg auf den Tischtennis-Thron.
Carlos Alcaraz und Jannik Sinner würden oftmals als "die besseren Spieler" wahrgenommen, sagte Boll im Gespräch mit der "FAZ": "So wie zu meiner Zeit die meisten gedacht haben, dass die Chinesen das höhere Potential haben, wenn sie richtig gut spielen. Aber der Konstante in diesem Jahr war Sascha, wie ich es wahrscheinlich damals war. Wir beide haben uns hochgearbeitet."
Boll war 2003 im Alter von 21 Jahren erstmals an die Spitze der Tischtennis-Weltrangliste geklettert, diese Position eroberte er im weiteren Verlauf seiner langen Karriere noch drei Mal. Der Status als Nummer eins könne enormen Auftrieb geben, "man fühlt sich wie in einem Dauerhoch, auf dem man fliegt", sagte Boll: "Wenn man einen einzelnen Titel gewinnt, ob beim World Cup, WM oder Olympischen Spielen, dann freut man sich kurz. Dann lässt es schnell nach."