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Im hauseigenen Motocross-Werksteam von Red Bull KTM aus Mattighofen übernimmt wie berichtet der gebürtige Schotte Stefan Simpson den Posten des Teammanagers vom fünffachen belgischen Weltmeister Joel Smets. Dies wäre an sich nach einer turbulenten Saison noch nichts Außergewöhnliches. Im Hintergrund gibt es aber bei den Orangen einen größeren Umbau.
Von der personellen Neuaufstellung im Motocross-Bereich sind mehrere langjährige Crew-Mitglieder betroffen. Eines davon ist Team-Koordinatorin Valentina Ragni. Die Italienerin war über viele Jahre die gute Seele für alle Teammitglieder – auch sie wird ihren Posten im Zuge der Adaptionen räumen. Die langjährige KTM-Mitarbeiterin Nina Etzkorn übernimmt nun die Team-Koordination.
Das Jahr 2026 hätte für KTM beide WM-Titel – in den Klassen MXGP und MX2 – bringen können. Bis zur Zweidrittel-Marke der Saison lagen mit den belgischen Coenen-Brüdern in beiden Kategorien Piloten des Red-Bull-KTM-Kosmos vorn. Beide fuhren für die Struktur des Teams De Carli mit den Bossen Claudio und Davide De Carli. Die italienische Truppe war zuletzt hauptsätzlich für die Erfolge von KTM in der Motocross-Weltmeisterschaft zuständig.
In den vergangenen Jahren war es im hauseigenen Motocross-Team bereits unruhig, was die Position des Teammanagers betrifft. Nach der erfolgreichen Ära des Deutschen Dirk Grübel von 2015 bis 2022 folgte für die Saison 2023 das Gastspiel von KTM-Ikone Antonio Cairoli, der mit Andrea Adamo die MX2-Krone holte, dann aber als Testimonial und Tester zu Ducati Corse abwanderte.
Ab dem Jahr 2024 übernahm der Australier Harry Norton den Job als Teammanager, er blieb aber nur eine Saison. Mittlerweile ist Norton erfolgreich im Enduro-WM-Sektor für KTM tätig. 2025 kam im Motocross-Bereich der Belgier Smets, der nun abberufen wurde und eben von Stefan Simpson beerbt wird.