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Bagnaia (6.) profitierte vom launischen Tropenwetter – und bleibt grantig
Erfolgserlebnis: Pecco Bagnaia (Ducati) sprintete auf Platz 6 Foto: Gold and Goose Erfolgserlebnis: Pecco Bagnaia (Ducati) sprintete auf Platz 6 © Gold and Goose

Zum Auftakt des Malaysia-GP 2026 musste Ducati-Werksfahrer Pecco Bagnaia wieder mehrfach tief durchatmen. Im Zeittraining hatte Bagnaia auf einer seiner Erfolgsstrecken (vor 12 Monaten holte Bagnaia in Sepang den Sieg im Sprint) den Sprung ins zweite Qualifying verpasst.

Zwar zog Bagnaia am Samstagmorgen nach und schaffte es, sich als Zehnter für die beiden Rennen in Sepang zu qualifizieren, doch dass der Italiener im Herbst 2026 mit 1:57,2 min knapp eine Sekunde über seinem Rundenrekord, aufgestellt im Oktober 2024, blieb, sagte schon alles über den Trendverlauf des Champions der Jahre 2022 und 2023.

Dass Bagnaia nach zehn Runden nun auf Platz 6 abgewunken wurde, änderte nichts am Dauergrollen des Turiners. Bagnaia nach dem Sepang-Sprint: «Am Ende habe ich insbesondere vom einsetzenden Regen profitiert. Mein Hinterreifen war nach der dritten Runde am Ende. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ich als Fünfter direkt hinter Bezzecchi – dann musste ich abreissen lassen. Dass es nicht noch weiter zurückging, das lag am Wetter. Das Tempo ging runter und ich konnte den Verlauf des Sprints besser kontrollieren.»

Hier in Sepang klappen meine Starts besonders gut

Pecco Bagnaia

Und wie hatte es Bagnaia von Startplatz 10 so schnell in die Top-5 geschafft? «Ich starte meistens gut – und hier besonders gut. Es könnte auch mit den Bedingungen und der hohen Luftfeuchtigkeit zu tun haben – die Kupplung der Ducati funktioniert in dieser Hitze besser als bei kühler Luft. Dazu kam, dass ich auch sehr gut auf der Bremse in Kurve 1 war.»

Der 20-jährige Italiener Kimi Antonelli hatte beim USA-GP die Chance, den WM-Titel 2026 sicherzustellen. Er machte alles richtig: Sieg in Texas. Die Titelfeier ist trotzdem verschoben. Bis Mexiko.

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Doch das war es dann auch bereits mit den Highlights aus Sicht des Lenovo-Piloten. «Es ist, dass ich mich stellenweise selbst nicht wieder erkenne auf dieser Piste. Ich weiß, was ich leisten kann, und es bleibt frustrierend. Vor sechs oder acht Monaten habe ich hier andere Erfahrungen gemacht. Jetzt kann ich das nicht mehr – wie kann ich damit glücklich sein? Was mir bleibt, ist jetzt, mit der Mannschaft zu verstehen, was wir noch versuchen können. Denn am Sonntag ist das Rennen doppelt so lang – und voraussichtlich gibt es keinen Regen.»

Auch die Tatsache, dass Bagnaia Punkte auf den gestürzten Alex Marquez und den verletzten Raul Fernandez gutmachte, konnte die Laune des WM-Neunten nicht entscheidend aufhellen.

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